Die neuen Ehrenamtlichen stehen künftig für Einsätze bereit. Bernd Kloppenborg. Angelika Göbel,, Katja Stendel, Doris Dannenberg, Ulrike Rieß, Gudrun Köhrmann, Brigitte Ehmke, Katharina Dobslaw, Pacal Toebert, Waltraud Hoormann (von links) freuen sich auf die Arbeit, rechts im Bild Koordinatorin Thekla Monnerjahn. Zum Team gehören auch Bärbel Sieblitz und Beate Bargmann (nicht auf dem Foto).

Das Bremer Löwenherz-Team wächst

Ambulante Kinderhospizbegleiter erhielten Zertifikate - neuer Schulungskurs nach den Sommerferien 

Das Team des Ambulanten Kinderhospizdienstes Löwenherz Bremen und Umzu erhält Verstärkung: Zwölf ehrenamtliche Kinderhospizbegleiter und -begleiterinnen erhielten zum Abschluss der Schulung ihre Zertifikate überreicht. Die zehn Frauen und zwei Männer werden dringend gebraucht, denn die Nachfrage der Familien mit unheilbar erkrankten Kindern nach einer Unterstützung ist groß. „Viele Familien wünschen sich auch eine männliche Begleitung für ihre Kinder“, berichtet Koordinatorin Thekla Monnerjahn. „Das ist besonders für Jugendliche in der Pubertät sehr wichtig.“ Die Ehrenamtlichen des Bremer Dienstes begleiten zur Zeit rund 40 Familien. Weiter ...>

Viel Zeit für Pflege und Elterngespräche

Ganz vorsichtig wäscht Hilde Timmermann den neunjährigen Nick. Sie genießt es, im Kinderhospiz ganz für ihn da zu sein und ausreichend Zeit für seine Pflege zu haben.

Kinderkrankenschwester Hilde Timmermann arbeitet im Kinderhospiz Löwenherz

Es ist für die meisten Kinderkrankenschwestern -und pfleger eine Berufung und ein Herzenswunsch: Denn ohne die Liebe zur Pflege geht es nicht, die Arbeitsbedingungen sind oft schwierig. Der internationale „Tag der Pflege“ am 12. Mai macht Jahr für Jahr auf die Bedeutung der Pflegekräfte aufmerksam. Ganz besonders zeigt sich die im Kinderhospiz. Denn dort sind die Kinderkrankenschwestern und die Pfleger die wichtigsten Ansprechpartner für die Kinder und zugleich enge Bezugspersonen. Ein emotionales Umfeld und ein spannender Arbeitsplatz: Hilde Timmermann ist 53 Jahre alt und seit den Anfängen des Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz dabei. Weiter ...>

Besondere Auszeichnung für Löwenherz

Strahlende Gesichter nach der Übergabe der Auszeichnung: Carmen Steinmetz-Erth, Dr. Lennie Maietta, Gaby Letzing, Ute Jöllenbeck, Dr. Frank Hatch.

Besondere Ehrung für Löwenherz: Das Kinder- und Jugendhospiz wurde als einziges Hospiz in Deutschland für die umfangreiche Weiterbildung des gesamten Teams in „Kinaesthetics" ausgezeichnet. Die beiden „Erfinder“ der Methode, Dr. Lennie Maietta und Dr. Frank Hatch, waren dafür eigens aus den USA nach Syke gekommen, um Löwenherz in einer Feierstunde persönlich die Urkunde zu verleihen. Die Auszeichnung in Kinaesthetics ist selten. Sie wurde in Deutschland bisher erst 15 Mal an Stationen von Krankenhäusern oder Heimen vergeben und erst fünf Mal an eine gesamte Einrichtung. Weiter ...>

Gaby Letzing, Leiterin des Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz (2. von rechts) erläutert Superintendent Dr. Jörn-Michael Schröder und Landesbischof Ralf Meister in Anwesenheit von Löwenherz-Seelsorgerin Thekla Röhrs und Dorothea Bobzin (Vereinsrat) die Bedeutung der Schmetterlinge im Flur des Kinderhospizes (auf dem Foto von rechts nach links).

Landesbischof Meister besuchte Löwenherz

Würdigung für besonderen Umgang mit Sterben, Abschied und Tod

Landesbischof Ralf Meister, Leitender Geistlicher der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover, hat das Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz in Syke (Kreis Diepholz) besichtigt. Begleitet wurde er dabei vom Superintendenten des Kirchenkreises Syke-Hoya, Dr. Jörn-Michael Schröder. Meister zeigte sich von der seelsorgerlichen Arbeit bei Löwenherz tief beeindruckt und würdigte den besonderen Umgang mit den Themen Sterben, Abschied und Tod. Weiter ...>

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