
Syke – Informationen zum Kooperationsmodell von Löwenherz über die ambulante Kinderhospizarbeit in Niedersachsen gibt es am kommenden Sonnabend, den 13. März von 11.00 bis 14.00 Uhr in der AOK in Syke (Nordstraße 3). Die Veranstaltung richtet sich an ehrenamtliche und hauptamtliche Hospizmitarbeiter aus Niedersachsen, die Interesse daran haben, Familien mit schwerstkranken Kindern ehrenamtlich zuhause zu unterstützen und zu begleiten. Die Resonanz auf das Angebot von Löwenherz ist so positiv, dass im Herbst bereits der fünfte Schulungskurs startet.
Löwenherz kooperiert inzwischen mit 31 Hospizdiensten mit insgesamt 60 Ehrenamtlichen, die für die Begleitung von Kindern geschult wurden. Sie begleiten 32 unheilbar erkrankte Kinder und deren Familien zuhause. Das Konzept entstand aus dem Wunsch, für Familien mit schwerstkranken Kindern in den ländlichen Gebieten Niedersachsens eine ambulante Hospizbegleitung zu ermöglichen. Da die Gründung vieler ambulanter Kinderhospizdienste in einem Flächenland wie Niedersachsen nicht sinnvoll erscheint, ist eine Kooperation mit bereits bestehenden ambulanten Hospizdiensten für Erwachsene geplant. Interessierte Ehrenamtliche aus den Hospizdiensten erhalten die Möglichkeit, an der Schulung teilzunehmen.
Bitte melden Sie ihre Teilnahme an:
Telefonisch: 0421/ 8413155 oder 0152/ 8993632
Per Fax: 04242 592525
E.Mail: lohbreier(at)kinderhospiz-loewenherz.de

Kinderhospiz Löwenherz steigerte Belegung erneut
Neujahrsempfang – 125 Familien im vorigen Jahr zu Gast
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Gaby Letzing |
Das Kinderhospiz Löwenherz hat seine Belegung erneut gesteigert. Ingesamt 125 erkrankte Kinder waren im vergangenen Jahr mit ihren Familien zu Gast, 32 von ihnen zum ersten Mal. Das berichtete Kinderhospizleiterin Gaby Letzing am Freitag beim Neujahrsempfang in Syke vor zahlreichen Gästen. Der Schriftsteller Rainer Haak hielt anschließend einen Vortrag zum Thema „Lust auf Menschlichkeit“.
Die Belegung der erkrankten Kinder sei auf 87,5 Prozent gestiegen, beschrieb Gaby Letzing die Entwicklung. „Das ist eine Steigerung von fast fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr, das auch schon sehr gut war“. Die Pflege sei sehr personalintensiv, denn die Kinder und ihre Familien bräuchten vor allem Zeit.
