Im Mai 1998 gründeten 24 engagierte Unterstützer aus unterschiedlichen Bereichen in Sulingen (Kreis Diepholz/Niedersachsen) den Verein „Kinderhospiz Löwenherz“. Ihr Ziel: Der Aufbau eines stationären Kinderhospizes für unheilbar kranke Kinder und ihre Familien, in dem sie gemeinsam für einige Wochen im Jahr zu Gast sein können. Die kranken Kinder sollten liebevoll und professionell gepflegt und versorgt werden, während die Eltern mal wieder durchatmen und neue Kraft schöpfen. Für die Geschwister plante man pädagogische Angebote.

10 Jahre Verein Kinderhospiz Löwenherz10 Jahre Verein Kinderhospiz Löwenherz10 Jahre Verein Kinderhospiz Löwenherz

Der Aufenthalt bei „Löwenherz“ sollte die Familien entlasten und stärken, damit sie die nächsten Monate mit neuer Energie besser durchstehen. Das Kind sollte seine letzte Lebensphase möglichst in seiner gewohnten Umgebung zuhause verbringen. Doch man wollte den Familien auch die Möglichkeit geben, mit ihrem kranken Kinder zum Sterben zu „Löwenherz“ zu kommen – oder dort zu bleiben. Eine weitere Aufgabe des Vereins war es von Anfang an, die Bevölkerung über das Thema schwerstkranke Kinder und ihre Familien zu informieren. Denn dieses Thema kam zu dieser Zeit in der Öffentlichkeit kaum vor, der Begriff „Kinderhospiz“ war damals kaum bekannt.

Nach fünf Jahren Vorbereitung, Konzeptentwicklung und Aufbau war das erste Ziel erreicht: Das „Kinderhospiz Löwenherz“ feierte Ende September 2003 seine Eröffnung. Auch der Verein hat sich rasant entwickelt: Es gibt inzwischen mehr als 1 350 „Löwenherz“-Mitglieder, der „Ambulante Kinderhospizdienst Löwenherz Bremen und Umzu“ wurde aufgebaut, seit Februar 2008 gibt es die „Stiftung Kinderhospiz Löwenherz“.

In der Chronik über die ersten zehn Jahre „Löwenherz“ erfahren Sie viele interessante Einzelheiten über die Idee, das Konzept und die Hürden bei der Umsetzung der Vision in die Realität. Und wie sich „Löwenherz“ seitdem immer weiter entwickelt hat. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Hier können Sie die Chronik als PDF Datei herunterladen.

Chronik-Kinderhospiz.pdf (ca. 3 MB)

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