
Sulingen/Syke - Kisten voller gefährlicher "Raubtiere", Büromaterial, Akten: Mit einer professionell geplanten Aktion zog der Verein "Kinderhospiz Löwenherz" am Freitag von Sulingen nach Syke. Dort übernahm der Verein mitten in der Innenstadt - in der Hauptstraße 45 - neue Büroräume. Damit sind die Löwenherzen bereits rund drei vor der Eröffnung des Kinderhospizes in der Stadt präsent. Das bisherige Büro in Sulingen wurde aufgegeben. Das Team des ambulanten Kinderkrankenpflegedienst "Krank und klein - bleib daheim" bleibt auch künftig in den Räumen in der Schützenstraße in Sulingen.
Klar, dass eine ganzes Rudel "Maximilians" - Maskottchens des Vereins - in mehreren großen Kartons mit auf die Reise nach Syke gehen mussten - ebenso wie der "Chef" des Löwenrudels, der alte Löwe, der auf vielen Informationsständen als Wächter und Blickfang für Neugierige mit dabei war. Daneben galt es, kistenweise Informationsmaterial, Flyer und Unterlagen in das neue Quartier zu schleppen.
In den neuen Büroräumen wird die gesamte Organisation des Vereins zusammengefasst: Hier beantworten die Mitarbeiterinnen die zahlreichen Telefonanrufe der Mitglieder und Interessenten, planen Aktionen, verwalten Spenden und stellen Quittungen aus, halten Kontakte zu Firmen und Sponsoren. Und hier sollen auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter in Schulungen auf ihre Tätigkeiten für das Kinderhospiz vorbereitet werden.
"Wir sind für die Arbeit im Verein zuständig", erläutert Barbara Frerker vom Büroteam. "Die Verwaltung des Kinderhospizes, das von einer gemeinnützigen Gesellschaft (gGmbH) betrieben wird, kommt in das Gebäude in der Straße "Siebenhäuser". Um Verwaltung, Abrechnung und sonstige organisatorische Bereiche kümmert sich das Kinderhospiz selbst.
Der Umzug ist nötig, weil das Vereinsbüro aus organisatorischen Gründen möglichst in der Nähe des Kinderhospizes sein soll - und der Raum in Sulingen inzwischen viel zu klein geworden war. Ursprünglich hatte man geplant, das Vereinsbüro ebenfalls im "Löwenherz"- Gebäude unterzubringen. Doch diese Vorstellungen musste der Verein schnell zu den Akten legen: Um eine öffentlich Förderung zu erhalten, musste der Raumbedarf drastisch zusammengestrichen werden.
