Löwenherz ambulant
Familien mit unheilbar kranken Kindern sind in ihrem Alltag oft am Rande ihrer Kräfte: Sie versorgen das kranke Kind rund um die Uhr, ein „normaler Tagesablauf“ ist nicht mehr möglich. Auch nachts werden sie oft geweckt, um ihre Tochter oder ihren Sohn zu versorgen. Manchmal zieht sich die Erkrankung über Jahre hin.  Das kostet die Eltern viel Energie. Hinzu kommt die Angst um den Tod ihres Kindes. Für die Geschwister bleibt da häufig wenig Zeit.  Auch die Beziehung zum Partner wird dabei auf eine harte Belastungsprobe gestellt. Die meiste Zeit – 48 Wochen – sind die Familien zuhause auf sich allein gestellt., denn das Kinderhospiz darf Familien höchstens für vier Wochen pro Jahr aufnehmen. Ein ambulanter Kinderhospizdienst bietet ihnen in dieser Lebensphase wichtige und wertvolle Unterstützung.

Eine Befragung der Familien im Kinderhospiz hatte ergeben, dass die Eltern für ihren Alltag zu Hause Entlastung brauchen. Dabei wünschen sie sich keine „Experten“, sondern Menschen aus dem „normalen Alltag“. Ihr Einsatzbereich umfasst sowohl die Betreuung der kranken Kinder als auch die Beschäftigung mit den Geschwistern. Viele Mütter und Väter suchen aber auch einen einfühlsamen Gesprächspartner, der sie auf dem Weg der Krankheit begleitet und ihnen auch beim Abschiednehmen von ihrem Kind zur Seite steht.

Zur Unterstützung der unheilbar kranken Kinder und ihrer Familien wurde der  „Ambulante Kinderhospizdienst Löwenherz Bremen und Umzu“ aufgebaut.

Mit einem weiteren Projekt bietet Löwenherz in Niedersachsen landesweit Schulungen von Mitarbeiter/innen aus den Erwachsenen-Hospizdiensten in der Kinderhospizarbeit an. Dazu gehört auch die Vernetzung.

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