Ultramarathon-Lauf über 290 km nach Bremen

Extremsportler Hauke König nach seiner Zielankunft.

Pressemitteilung - Syke, 25.05.2009

Bremen/Syke – Extremsportler Hauke König (39) hat seinen Ultramarathon-Lauf von Hannoversch Münden nach Bremen über 290 Kilometer in 42 Stunden erfolgreich bewältigt. Durchgeschwitzt, aber erstaunlich fit erreichte er sein Ziel an den Weserterrassen. Während seines Laufes machte er nur einige kurze Pausen - unter anderem, um nachts zwei Stunden zu schlafen. Ein Team begleitete den Läufer und versorgte ihn während der zwei Tage und Nächte mit Nahrung und Flüssigkeit. Sponsoren und Freunde spendeten für jeden gelaufenen Kilometer Geld für das Kinderhospiz Löwenherz. Welche Summe dabei zusammen kam, stehe noch nicht fest, sagte König.

Der Extremsportler war in Hannoversch Münden gestartet, um auf dem Weserradweg die 370 Kilometer lange Strecke nach Bremen zu laufen. Doch in der ersten Nacht habe er sich nach 80 Kilometern verlaufen und sein Begleitfahrzeug verloren, sagte er nach seiner Ankunft. „Dabei habe ich viel Zeit verloren. Es war sehr neblig und kalt, ich fühlte mich einsam, allein im Lichtkegel meiner Stirnlampe zu laufen. Das Handy hatte ich leider im Wagen vergessen“. Am Morgen fand er zwar sein Team wieder - doch die Stimmung war schlecht. „Wir waren alle müde und fertig“. Um die verlorene Zeit wieder aufzuholen, fuhr er ab Petershagen 80 Kilometer im Begleitfahrzeug mit. Sein GPS-Gerät am Handgelenk zeichnete alles auf. „Ich habe pro Kilometer zwischen 6.15 bis 6.20 Minuten gebraucht, der Puls war dabei immer zwischen 125 und 128 Schlägen. Als ganz gemütlich“, beschrieb er die sportliche Leistung.

„Ich liebe einfach lange Strecken“, erklärte der Sportler, der in Verden an der Weser aufgewachsen, ist seine ungewöhnliche Aktion. „Und da war es für mich logisch, einmal den Weserradweg lang zu laufen. Es war perfektes Wetter und wir hatten alle viel Spaß“. Bei seinem ersten Versuch im vorigen Jahr musste er nach gut 140 Kilometern und 16 Stunden seinen Marathonlauf aufgrund einer Knochenhautentzündung („Shin- Split“) am Schienbein abbrechen.

 PM_Marathonlaeufer_25_05_09.pdf

  Hauke_Koenig_nach_seiner_Ankunft_in_Bremen.jpg (775 kb)

  Extremsportler_Hauke_Koenig_nach_seiner_Zielankunft.jpg (806 kb)

  Hauke_Koenig_erreichte_sein_Ziel_in_Bremen.jpg (505 kb)

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