„Und gewonnen hat das Kinderhospiz“

Quelle: Anzeiger für Harlingerland, 13. August 2010

Über 450 Zuschauer verfolgten die Partie Wilhelmshavener HV gegen Nordhorn/Lingen

Friedeburg/ - Aktion zugunsten des Kinderhospizes Löwenherz rundum gelungen. Die Verantwortlichen erwarten einen Spendenbetrag von etwa 3500 Euro.„Und gewonnen hat das Kinerhospiz Löwenherz.“ Dieser Satz, direkt nach Spielschluss ausgesprochen von Wilfried Starzonek, dem 1. Vorsitzenden der HSG Friedeburg/Burhafe, traf den Nagel auf den Kopf. Glücklich und zufrieden waren die Organisatoren des Benefizspiels zugunsten des Kinderhospizes Löwenherz in Syke zwischen der HSG Nordhorn/Lingen und dem Wilhelmshavener HV, das am Mittwoch in der Friedeburger Sporthalle „Altes Amt“ stattfand. Die Jadestädter unterlagen dem Ligakonkurrenten mit 29:24, doch das Ergebnis des Handballspiels war am Ende Nebensache.Wichtig war zuvorderst, wie viel denn zusammengekommen war für den caritativen Zweck, für den sich die Organisatoren, die vielen Schüler der Schule Altes Amt und die Handballer der HSG Friedeburg/Burhafe sowie die beiden Mannschaften auf dem Parkett so mächtig ins Zeug gelegt hatten. Die endgültige Berechnung des Reinerlöses stehe zwar noch aus, doch rechnen die Organisatoren mit einem Spendenbetrag von ungefähr 3500 Euro. „Auch das Kinderhospiz hatte einen Verkaufsstand aufgebaut. Die haben so viel wie noch nie verkauft“, erzählt Wilfried Starzonek.Auch die Tombola war ein voller Erfolg. Beide Zweitligisten hatten dafür Fanartikel mitgebracht. Ein Trikot der HSG Nordhorn/Lingen und einen Handball gewann dabei Wiebke Tammen aus Friedeburg.In der Halbzeitpause des Testspiels wurde außerdem ein Siebenmeterwerfen veranstaltet, bei dem Sponsoren für jeden Treffer 20 Euro in die Spendenkasse legten. So traten unter anderem Karsten Hogen (HSG Friedeburg/Burhafe), Wolfgang Ladwig (ehemaliger Manager beim OHV Aurich) und auch einige Lehrer der Friedeburger Schule gegen die Zweitliga-Keeper der beiden Mannschaften an. Am Ende wurde der eingespielte Betrag noch auf 200 Euro aufgestockt.Und auch die Protagonisten auf dem Parkett ließen sich nicht lumpen und boten den etwa 450 Zuschauern ein tolles Spiel. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit ging es im zweiten Durchgang richtig zur Sache. Aufgrund des kraftvolleren Spiels hatte die HSG Nordhorn/Lingen das bessere Ende für sich. Bei Stand 18:17 für den Wilhelmshavener HV zogen die Nordhorner und Lingener Mitte der zweiten Halbzeit mit sieben Toren in Folge auf 24:18 davon, der Knackpunkt der Partie. Aber das Ergebnis war am Ende Nebensache, angefeuert wurden beide Mannschaften, die sich auch nach dem Spiel nicht zu schade waren, noch einige Zeit in der Halle zu verweilen, um Autogrammwünsche zu erfüllen oder mit den Fans zu plaudern.uhrmester, Bartels; Struck (3), Wilmsen (2), Lammering, Hrafnsson (4), Leenders, Mickal (3/1), Hombrink (1), Poll, Schagen (7/3), Terwolbeck (1), Meyer (8).