16 neue ambulante Kinderhospizbegleiter erhielten nach Beendigung des Schulungskurses ihre Zertifikate. Sie können künftig die Familien in Bremen und Niedersachsen zu Hause unterstützen.

Neue Kinderhospizbegleiter für Bremen und Niedersachsen

Zertifikate an Ehrenamtliche bei Feierstunde überreicht

Große Freude bei 16 neuen Kinderhospizbegleitern: In einer Feierstunde übergaben Kirsten Höfer, Leitung ambulante Kinderhospizarbeit Löwenherz sowie die Löwenherz Koordinatorinnen die Abschluss-Zertifikate an die Teilnehmer.

Die neuen Kinderhospizbegleiter unterstützen in Zukunft in Bremen und Niedersachsen Familien mit unheilbar erkrankten Kindern. Dabei sind ihre Aufgaben sehr vielfältig: neben der Begleitung der schwerstkranken Kinder und Jugendlichen spielen sie mit den Geschwistern und sie haben ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Familien. Vor ihrem ersten Besuch werden sie umfassend vorbereitet: im Rahmen der 100 stündigen Schulung lernen sie die unterschiedlichen Krankheitsbilder und deren Verläufe kennen oder wie Familien in Krisensituationen reagieren. Auch die Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer stehen auf dem Programm.

Das „Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz“ in Syke bei Bremen nimmt Kinder sowie Jugendliche und junge Erwachsene mit tödlich verlaufenden Krankheiten auf, bei denen eine Heilung nach dem Stand der Medizin ausgeschlossen ist. Beide Häuser haben jeweils acht Pflegezimmer für die erkrankten Kinder und die Jugendlichen sowie Zimmer für Eltern und Geschwister. Etwa 250 Familien können hier jährlich zu Gast sein. Zusätzlich bietet der Verein mit seinen ambulanten Kinderhospizdiensten in Bremen, Braunschweig und Lingen Familien Begleitung und Unterstützung an. In Niedersachsen kooperiert „Löwenherz" mit 24 Hospizvereinen und schult Ehrenamtliche in ambulanter Kinderhospizarbeit.

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