Volles Haus: Löwenherz-Stützpunkt eröffnet

Tag der offenen Tür und Netzwerktreffen von Löwenherz in Lingen

Viele Besucher beim Tag der offenen Tür / Paralleles Netzwerktreffen

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Während am Eingang ein Luftballon-Künstler für leuchtende Kinderaugen sorgte, informierten sich am Mittwoch zahlreiche Besucher in den Räumen des Kinderhospiz-Stützpunkts Löwenherz in Lingen über die Angebote der ambulanten Arbeit in der Region. Neben den vielen Interessierten, Förderern und Nachbarn begrüßten auch Lingens Zweiter Bürgermeister Stefan Heskamp, eine Abordnung der Kivelinger und der Lions Club Lingen die Löwenherzen beim Tag der offenen Tür.

Bei bestem Frühlingswetter nutzten die Gäste die Gelegenheit, das Haus an der Castellstraße 11, die Mitarbeiter und den lauschigen Innenhof kennenzulernen. Bei kühlen Getränken und leckerem Fingerfood entwickelten sich schnell gute Gespräche. Koordinatorin Sabine Dirkes freute sich über den großen Andrang: „Die vielen Besucher zeigen, dass unser Ziel, Familien mit unheilbar erkrankten Kindern ambulant zu unterstützen, eine breite Unterstützung erfährt.“

Da diese Unterstützung nur dann optimal gewährleistet werden kann, wenn alle beteiligten Institutionen der Region gemeinsam an einem Strang ziehen, fand parallel zum Tag der offenen Tür die Netzwerkveranstaltung „Hand in Hand – Versorgung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher“ in der Pfarrgemeinde St. Bonifatius statt. Ziel der Fachveranstaltung war es, die regionalen Unterstützungsangebote für Familien mit schwerstkranken Kindern oder Jugendlichen vorzustellen und miteinander zu verbinden. Es referierten Dr. Henry Bosse (Chef der Kinderklinik am Bonifatius Hospital), Waltraud Ludwig (Palliativ Care Fachkraft für Kinder auf der Frühgeborenen und - Kinderintensivstation des Bonifatius Hospitals), Dr. Ingrid Brinker (Bunter Kreis), Anke Borchert (Palliativstützpunkt Sögel und SAPV-KJ), Irmgard Lucas (Koordinatorin beim Hospizverein Lingen) sowie Sabine Dirkes und Kirsten Höfer (ambulanter Kinderhospiz-Stützpunkt Löwenherz).

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