Santa Claus im Doppelpack

Quelle: Nordwest-Zeitung, 05.12.2012

Großer Andrang bei Weihnachtsmarkt im Gymnasium – 30 Stände

Adventliches und Originelles hatten die Mädchen und Jungen im Angebot. Die Organisatoren schätzen die Besucherzahl auf 1500.

von Felix Frerichs

NORDENHAM - Wo gibt es Weihnachtskarten für einen Cent? Oder gleich zwei Weihnachtsmänner? Im Gymnasium gab es am Dienstagnachmittag in der Schulstraße und der Pausenhalle neben Weihnachtlichem auch viel Ungewöhnliches.

Bis zu 1500 Besucher, darunter Eltern, Großeltern und Freunde, strömten nach Schätzungen der Schülervertretung innerhalb von drei Stunden über den Weihnachtsmarkt.

An 30 Ständen boten die Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 den Gästen eine bunte, vorweihnachtliche Mischung an Selbstgebasteltem, Gewinnspielen und vor allem: Süßem. Waffeln, Crêpes und Punsch – ohne Alkohol, versteht sich – verströmten einen adventlich-kulinarischen Duft zwischen den Ständen.

Sehr geschäftstüchtig
Besonders geschäftstüchtig zeigten sich die Schüler der Klasse 5st. An ihrem Stand konnten Besucher für 50 Cent ein Foto mit dem „Weihnachtspaar" machen: Ömer Sayan und Tabea Nemeyer hatten sich als Weihnachtsmann und -frau verkleidet und ließen sich auf einem Schlitten inmitten von Geschenken ablichten.

Die Schulband Highheads spielte den aktuellen James-Bond-Song genauso wie weihnachtliche Lieder á la Jinge Bells – die allerdings in einer besonders rockigen Variante erklangen. Beim Stand der 9d zeigten die Schüler etwas bissigen Humor und boten das „Lehrerkegeln" an. Dort konnten Gäste Kegel umwerfen, auf denen die Fotos von Pädagogen klebten. Die Mädchen und Jungen hatten vorher um Erlaubnis gefragt – nicht alle Lehrer gaben ihr Einverständnis.

Positive Bilanz
Die Schülersprecher Rabea Hein und Max Mahn zogen schon während der Veranstaltung eine überaus positive Bilanz. „Über 800 Schüler haben mitgemacht – viele hatten ganz tolle Ideen", sagte Rabea Hein. Die Hälfte der Einnahmen kommt dem Kinderhospiz Löwenherz in Syke zugute. Den Rest dürfen die Klassen für ihre Kasse behalten.