Stiftung Kinderhospiz Löwenherz feierte zehnjähriges Jubiläum

Gründungsmitglieder, Stifter und Freunde haben in einer Matinee das zehnjährige Bestehen der Stiftung Kinderhospiz Löwenherz gefeiert. Vor den anwesenden Gästen dankte Kurator Heiner Brock den vielen Spendern und Unterstützern. Ohne sie hätte die Stiftung 2008 nicht ihre Arbeit als weitere finanzielle Säule von Löwenherz aufnehmen können. Wegen der sorgsam gewählten Anlageformen und -strategie habe sie im Laufe der zehn Jahre rund 960.000 Euro für die ambulante und stationäre Arbeit von Löwenherz ausgeschüttet, bilanzierte der Kurator. Als Anerkennung übergab Gaby Letzing, Leiterin des Kinder- und Jugendhospiz, ihm einen großen Blumenstrauß - stellvertretend für die anderen Stiftungsmitglieder.

Nach der Präsentation der Finanzlage beeindruckten zwei junge Frauen die Gäste. Louisa Koopmann (15) und Merle Glugla (24) berichteten über ihr Leben und den Alltag mit ihren unheilbar erkrankten Brüdern. Im moderierten Interview mit Elisabeth Lohbreier, Leiterin der Kinderhospiz Bildungs-Akademie, schilderten sie wie sie sich in der Grundschule ausgegrenzt gefühlt haben. Auch gemeinsame Aktivitäten in der Familie, wie zum Beispiel Schwimmbadbesuche, waren häufig nicht möglich. Sie hätten aber gelernt damit umzugehen, sagten beide.

Musikalisch umrahmt wurde die Stiftungs-Matinee vom Bremer Kaffeehaus-Orchester, das unter anderem Stücke von den Beatles einfühlsam und ruhig präsentierte.

Stiftungs-Matinee 2018

 
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