Wochenendseminar

offen für Löwenherz-Ehrenamtliche aus der ambulanten Familienbegleituneg

18./19.08.2018 - Atem-Bewegung-Meditation
25./26.08.2018 - Mit Eltern über den Tod des Kindes sprechen
13./14.10.2018 - Aromaworkshop
24./25.11.2018 - Klopfakupressur
09./10.02.2019 - Achtsamkeit als Anker
23./24.03.2019 - Die erste Zeit danach
27./28.04.2019 - Klänge, die die Seele berühren
18./19.05.2019 - Aufstellungsarbeit: Meine Rolle als Begleiter/in im System Familie
06./07.07.2019 - Spielerisch lernen, Grenzen zu setzen

WOCHENENDFORTBILDUNG 1

Atem – Bewegung – Meditation

Unsere individuelle Atembewegung ist der Grundrhythmus unseres Lebens. In der Achtsamkeit mit unserem Atem erfahren wir, dass der Atem weit mehr ist als die Versorgung des Organismus mit Sauerstoff. Alle seelischen und geistigen Regungen äußern sich im Atem. In der Hinwendung zum Atem erkennen wir uns selbst, unsere ganz eigenen individuellen Atemmuster. Dabei helfen uns leichte Bewegungsübungen aus dem "Erfahrbaren Atem" nach Ilse Middendorf, in denen immer der Atem unser Maß ist.

"Atem ist eine führende Kraft in uns,
Atem ist Urgrund und Rhythmus des Lebens,
Atem – ein Weg zum Sein." (Ilse Middendorf )

Wir verbringen die gemeinsame Zeit im Wechsel zwischen ruhiger Bewegung und bewegter Ruhe. Atemarbeit ist ein Übungsweg. Einzige Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich über den Atem neu zu erfahren und sich die Zeit dafür zu nehmen.

Bitte warme Socken und bequeme Kleidung mitbringen.

Referentin: Elisabeth Lohbreier, Leiterin Kinderhospiz-Akademie Löwenherz, Sozialpädagogin, Atemkursleiterin (nach Ilse Middendorf).

Offen für: Löwenherz-Ehrenamtliche aus der ambulanten Familienbegleitung

Termin: 18./19.08.2018

Ort: Taranga Tagungszentrum, Zum Glockenturm 14–20, 27356 Rotenburg

Kursnummer: WE1-01-18

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WOCHENENDFORTBILDUNG 2

Mit Eltern über das Sterben und den Tod ihres Kindes sprechen

In der Begleitung der Familien entsteht oft eine vertrauensvolle Beziehung zu den Eltern oder einem Elternteil. Das bringt mit sich, dass wir gerne auch ein offenes Gegenüber sein möchten, wenn es für sie an der Zeit ist, über das Sterben oder den Tod ihres Kindes zu sprechen. Doch das ist für die Begleiter/in nicht immer nur leicht und selbstverständlich. Die Gedanken über das Undenkbare kommen zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten. Manchmal wollen sie ausgesprochen und gehört werden, und manchmal braucht es auch ein offenes Ohr für die Suche nach den eigenen Fragen, damit sich Antworten finden und formulieren lassen können.

Sind wir bereit, uns darauf einzulassen: zuzuhören, mitzufühlen, mitzudenken, zu inspirieren, mitzutragen und auszuhalten? Was hilft uns in solchen Situationen mitzugehen? Wo weichen wir aus und warum? Wieviel kann ich von mir meinem Gegenüber zeigen? Was braucht es von mir, dass solche Gespräche gelingen können?

Uns selbst zu reflektieren in dieser Bereitschaft, darum soll es in diesem Workshop gehen. Wir tragen unsere Erfahrungen zusammen und gehen auch der Frage nach "Was wird von mir erwartet und wer erwartet das eigentlich? Und wo sind meine Grenzen?"

Sich selbst bewusst zu machen, ob und wann ich den Eltern ein Gegenüber sein kann für diese Themen, ist ein Schritt mich dafür zu öffnen, auf die leisen Töne zu hören und sensibel für die oft stummen Anfragen zu sein.

Referentin: Thekla Röhrs, Koordinatorin für Seelsorge in der SAPV Bremen, bis 2015 Seelsorgerin im Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz.

Offen für: Löwenherz-Ehrenamtliche aus der ambulanten Familienbegleitung

Termin: 25./26.08.2018

Ort: Evangelische Heimvolkshochschule Loccum e.V., Hormannshausen 6-8, 31547 Rehburg-Loccum

Kursnummer: WE1-02-18

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WOCHENENDFORTBILDUNG 3

Aromaworkshop - Einführung in die Welt der Düfte

Wer kennt ihn nicht, den Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee! Dieses Aroma, die Vorfreude auf die belebenden Auswirkungen einer "guten Tasse Kaffee" weckt oft schon ein Gefühl des Wohlbefindens in uns. Der Geruch von Sonnencreme erinnert an einen schönen Sommerurlaub. Der Duft von Lavendel versetzt uns in Gedanken an einen Urlaub in Frankreich, Zimt und Mandarine an Weihnachten und Geborgenheit im Kreise der Familie.

Einen Duft kann man nur schwer beschreiben. Das Gefühl, welches er hervorruft, oder die Erinnerungen daran umso mehr. Wir assoziieren mit Düften Ereignisse, Feste, Menschen, die wir lieben und liebten sowie Emotionen.

In diesem Workshop geht es um die Vielfältigkeit der ätherischen Öle und mögliche Anwendungsbereiche in der Kranken-, Hospizund Palliativpflege, Geruchsempfindlichkeiten kleiner Kindernasen, Selbstpflege, Basisinformationen zum richtigen Umgang mit ätherischen Ölen und vieles mehr.

Praktische Übungen und Rezepte sind mit eingeplant, so dass jede/r Teilnehmer/in am Ende des Tages entspannt nach Hause geht.

Referentin: Marita Hoyer, leitende Hospizdienstkoordinatorin und Vorsitzende des ambulanten Kinderhospizdienstes "Familienhafen" e.V., seit 10 Jahren Erfahrung mit ätherischen Ölen und der Aromatherapie, seit 2015 dipl. Aromapraktikerin und zertifiziertes VAGA Mitglied.

Offen für: Löwenherz-Ehrenamtliche aus der ambulanten Familienbegleitung

Termin: 13./14.10.2018

Ort: Die Freudenburg, Amtsfreiheit 1a, 27211 Bassum

Kursnummer: WE1-03-18

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WOCHENENDFORTBILDUNG 4

Klopfakupressur - für mehr Gelassenheit und Lebensfreude

Die Klopftechnik ist eine sanfte und äußerst wirkungsvolle Methode zur Reduzierung und Auflösung von Stress und Ängsten. In Anlehnung an die chinesische Medizin werden hierbei bestimmte Energiepunkte aus der Meridianlehre mit einbezogen.

Die Folgen emotionaler Belastungen und hoher Anforderungen im Alltag sind oft Spannungen auf verschiedenen Ebenen, deren Auswirkungen wir in unterschiedlicher Form erleben. Mit der Klopfakupressur haben wir ein wunderbares Werkzeug, uns selbst wieder in die Balance zu bringen – oder auch mal bei anderen "anzuklopfen" und mit dieser hilfreichen Methode auf leichte Weise zu deren Wohlgefühl beizutragen.

In diesem Workshop werden folgende Inhalte vermittelt:

  • Was ist Klopfakupressur?
  • Wie wirkt es?
  • Erlernen der Grundkenntnisse zur Selbstanwendung
  • Anwendungsbereiche (Möglichkeiten und Grenzen)
  • Übungseinheiten

Referentin: Elke Gebauer, Dipl. Sozialpädagogin, Therapeutin und Coach für Klopfakupressur, langjährige Mitarbeiterin der Interdisziplinären Frühförderstelle ViF.

Offen für: Löwenherz-Ehrenamtliche aus der ambulanten Familienbegleitung

Termin: 24./25.11.2018

Ort: Die Freudenburg, Amtsfreiheit 1a, 27211 Bassum

Kursnummer: WE1-04-19

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WOCHENENDFORTBILDUNG 5

Achtsamkeit als Anker – Impulsseminar

In der Begleitung schwerst erkrankter Kinder und ihrer Familien kommen wir immer wieder mit menschlichem Leid und der gesamten Bandbreite großer Gefühle in Berührung. Da ist es ganz normal, dass wir selbst auch manchmal innerlich in Not geraten. Entscheidend ist, wie wir darauf reagieren.

Achtsamkeit kann uns helfen, in diesen Momenten einen Anker zu werfen, um offen und präsent zu bleiben. Es ist eine Fähigkeit, die in uns allen ruht und durch gezielte und regelmäßige Übung entwickelt werden kann.

In diesem Impulsseminar schauen wir uns die äußeren Auslöser und unsere inneren Reaktionen genauer an und probieren einfache Achtsamkeitsübungen für schwierige Situationen aus. Es braucht für dieses Seminar Ihre Bereitschaft für praktische Übungen und zur persönlichen Reflexion. Bitte bequeme Kleidung mitbringen.

Referentin: Leo Morgentau, Trauerbegleiterin, Palliative-Care- Fachkraft, Lehrerin für Stressbewältigung durch Achtsamkeit, Spiritual Care und Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg.

Offen für: Löwenherz-Ehrenamtliche aus der ambulanten Familienbegleitung

Termin: 09./10.02.2019

Ort: Die Freudenburg, Amtsfreiheit 1a, 27211 Bassum

Kursnummer: WE1-05-19

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WOCHENENDFORTBILDUNG 6

Die erste Zeit danach -

Vom Umgang mit Toten und ihren Zugehörigen

Wenn ein Mensch gestorben ist, kann er nicht mehr herumlaufen, nicht mehr sprechen. Es gibt keinen Blickkontakt mehr. Die vertrauten Kommunikationsformen sind unterbrochen, trotzdem ist sein Körper präsent. Der Verstorbene ist gleichzeitig da und nicht mehr da.

Mehr und mehr finden die Menschen wieder ihre eigenen Rituale und Wege, um für ihre Toten Sorge zu tragen und die Körper zu verabschieden. Insbesondere Kinder – wenn man sie denn lässt – erleben die Zeit am Totenbett sehr bewusst und intuitiv verstehend.

Zunehmend wächst die Einsicht (oder kehrt zurück), dass Sterben, Tod und Trauer wichtige Phasen des Lebens sind und wir auch die Tage mit dem verstorbenen Menschen als kostbare Zeit – unsere Zeit – gestalten können. Die Eindrücke dieser Stunden und Tage sind oft wichtig und hilfreich für den weiteren Trauerprozess.

An diesem Wochenende geht es darum, sich die eigenen Erfahrungen und Fähigkeiten im Umgang mit Toten und ihren Zugehörigen, vor allem den Kindern, in den ersten Stunden und Tagen nach einem Todesfall, bewusst zu machen und zu erweitern.

Referentin: Jan Suren Möllers, Kulturanthropologe, seit 2003 als Bestatter tätig im eigenen Institut "memento" in Berlin. Er arbeitet vor allem in den ersten Stunden und Tagen mit den Toten und ihren Zugehörigen und schließt damit an die Arbeit von Pflegenden und Begleitenden im Hospiz an.

Offen für: Löwenherz-Ehrenamtliche aus der ambulanten Familienbegleitung

Termin: 23./24.03.2019

Ort: Die Freudenburg, Amtsfreiheit 1a, 27211 Bassum

Kursnummer: WE1-06-19

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WOCHENENDFORTBILDUNG 7

Klänge, die die Seele berühren -

Der Einsatz von Klangschalen in der Hospizbegleitung

Kinder begegnen den Klangschalen sehr neugierig. Sie können die Klänge hören und auch fühlen. Schnell spüren sie eine Atmosphäre von Ruhe, Vertrauen und Geborgenheit, die ausgeht von den an Obertönen reichen Klängen.

Als Kinderhospizbegleiter/in begegnen Ihnen häufig vielschichtige Bedürfnisse und Anliegen der Kinder, Eltern und Geschwister. Die Arbeit mit Klängen kann hier eine Verbindung oder Brücke sein, um:

  • über die Schwingung des Klanges mit den Kindern in Verbindung zu kommen.
  • Geschichten und Rituale mit Klang zu begleiten.
  • spielerisch mit dem erkrankten Kind, den Eltern oder/und Geschwistern mit dem Klang zu experimentieren.

An diesem Wochenende können Sie die wohltuende Wirkung von Klängen erleben. Gemeinsam tauchen wir ein in ein Land der Fantasie sowie des Spürens und Experimentierens.

Referentin: Angelika Heiligenstadt: Heilpraktikerin mit eigener Praxis in Lilienthal, seit 10 Jahren Klangschalentherapeutin, Begleitung von Menschen jeden Alters.

Offen für: Löwenherz-Ehrenamtliche aus der ambulanten Familienbegleitung

Termin: 27./28.04.2019

Ort: Evangelische Heimvolkshochschule Loccum e.V., Hormannshausen 6-8, 31547 Rehburg-Loccum

Kursnummer: WE1-07-19

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WOCHENENDFORTBILDUNG 8

Aufstellungsarbeit:

„Meine Rolle als Begleiter/in im System Familie“

Wie können Sie sich in Ihrer Rolle als Helfer/in so einbringen, dass Sie dem Kind und der Familie die bestmögliche Unterstützung bieten und gleichzeitig gut für sich sorgen? Wie geht ein bestmögliches Miteinander aller Beteiligten mit dem Blick auf das Ganze?

An diesem Wochenende möchte ich mit Ihnen gemeinsam die besonderen Systeme von Familien mit schwerstkranken Kindern und die Notwendigkeit von Unterstützung erforschen. Was sind die Wirkfaktoren, die in Familien, in denen Themen wie Krankheit, Tod und Trauer die Lebensrealität bestimmen, wesentlich zum Tragen kommen (können)?

Gemeinsam suchen wir Antworten auf diese und andere Fragen. Dabei reflektieren wir unsere eigene Rolle in dem System und finden auf diese Weise mehr Sicherheit in unserer Tätigkeit als Begleiter/in.

Seit vielen Jahren begleite ich Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung. Dabei mache ich immer wieder die Erfahrung, wie wesentlich die eigene Herkunfts- oder auch Gegenwartsfamilie unsere Arbeit, unseren Umgang mit anderen Menschen beeinflusst. So ist es hilfreich, auch von diesem Blickwinkel – den der eigenen Biografie – auf das System Familie zu schauen. Dies kann oft zu einem tieferen Verständnis für die Dynamiken führen, denen wir in der Tätigkeit als Familienbegleiterin begegnen (können).

Referentin: Claudia Budelmann, Familien- und Systemaufstellerin, Integralis® Therapeutin für Einzel-und Paartherapie Integralis Bremen.

Offen für: Löwenherz-Ehrenamtliche aus der ambulanten Familienbegleitung

Termin: 18./19.05.2019

Ort: Die Freudenburg, Amtsfreiheit 1a, 27211 Bassum

Kursnummer: WE1-08-19

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WOCHENENDFORTBILDUNG 9

Spielerisch lernen, Grenzen zu setzen

Für andere da sein und gleichzeitig auf die eigenen Grenzen achten und diese erkennbar für mein Gegenüber ausdrücken: Eine Herausforderung, die viele Familienbegleiter/innen sehr gut kennen. Diese zu meistern ist eine wichtige Voraussetzung, um auch intensive oder langfristige Begleitungen authentisch und mit Freude zu erleben.

Mit liebevollem Blick wenden wir uns den eigenen Grenzen zu. Spielerisch üben wir uns in Wahrnehmung und unseren vielfältigen, individuellen Ausdrucksmöglichkeiten. Auf diese Weise stärken wir einen guten Kontakt zu uns selbst und gleichzeitig zu unserem Gegenüber.

Die eigenen Grenzen zu kennen und sie durch innere Haltung, Körpersprache und Präsenz auszudrücken erleichtert den Umgang mit schwierigen, komplexen und sehr emotionalen Situationen. Wir segeln leichter durch einen oft stürmischen und fordernden Alltag.

Mit Hilfe von Übungen mit und ohne Sprache – auf jeden Fall mit Leichtigkeit und Spaß! – bietet dieses Seminar die Möglichkeit, sich darin auszuprobieren und einen spielerischen Umgang mit den eigenen Grenzen und denen der anderen zu finden.

Referentin: Birgitta Illerhaus, Kursleiterin für Improvisationstheater und Bühnenpräsenz, Inklusionspädagogin.

Offen für: Löwenherz-Ehrenamtliche aus der ambulanten Familienbegleitung

Termin: 06./07.07.2019

Ort: Katholische Akademie Stapelfeld, Stapelfelder Kirchstraße 13, 49661 Cloppenburg

Kursnummer: WE1-09-19

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