Jäger blasen zur Jagd auf Tauben

Lastrups Hegeringsleiter Bernd Böckmann sucht einen Nachfolger für die Taubenkönige der letzten beiden Jahre, Burkhard Gerdes und Hans-Georg Keimer. Bild: Landwehr

Quelle: Nordwest-Zeitung, 12.01.2019

LASTRUP /MOLBERGEN Waidmannsheil heißt es im Hegering Lastrup undHegering Molbergen. Am Samstag, 19. Januar, wird zur Jagd auf Tauben geblasen. Im Hegering Lastrup sind alle Jäger eingeladen, an der diesjährigen revierübergreifenden Taubenjagd teilzunehmen. Jäger ohne Revier und Jungjäger, die sich beteiligen möchten, können sich mit den Revierinhabern in Verbindung setzen.

Um 18 Uhr ist der Abschluss mit dem Legen der Strecke und dem anschließenden Schüsseltreiben, das der letztjährige Taubenkönig Burkhard Gerdes und sein Revier organisieren, bei der Schule in Suhle. Für die Unterhaltung sorgt die Bläsergruppe des Hegerings Lastrup

Wer Interesse hat, kann die Tauben kaufen. Küchenfertig einvakuumiert kosten zwei Stück fünf Euro. Bestellungen nehmen Bernhard Böckmann (Telefon 04472/1262) und Heinrich Burke (Telefon 04477/317) bis zum 19. Januar entgegen. Frisch geschossene, ungerupfte Tauben können am 19. Januar gegen 19 Uhr für eine Spende, die einem guten Zweck zukommt, bei der Schule in Suhle abgeholt werden.

Ebenfalls findet am Samstag, 19. Januar, die revierübergreifende Taubenjagd im Hegering Molbergen statt. Um 13 Uhr treffen sich alle Jäger beim Gasthof Thoben in Peheim, wo die Jagdhornbläser dieses Event zünftig anblasen. Auch hier sind alle Jäger eingeladen. Jäger ohne Revier sowie Jungjäger, die teilnehmen möchten, können sich mit den Revierinhabern in Verbindung setzen.

Der Abschluss ist gegen 18 Uhr mit dem Legen der Strecke und dem anschließenden Schüsseltreiben erneut beim Gasthof Thoben in Peheim.

Jäger und Gäste werden aufgerufen, für das Kinderhospiz Löwenherz in Syke zu spenden. Seit Jahren sorgt der Hegering Molbergen für die Unterstützung. Allein in den vergangenen fünf Jahren konnten fast 70 000 Euro an Spenden überreicht werden. Auch in diesem Jahr erhoffen sich die Jäger, die Marke von 10 000 Euro deutlich zu übertreffen.