4900 Euro für soziale Zwecke

Quelle: Nordwest-Zeitung, 13.09.2019

Die Montags-Handarbeits-Gruppe strickt und häkelt oder backt Neujahrskuchen. Das Geld kommt vier Empfängern zugute.

BÖSEL 4900 Euro: Das ist die erstaunliche Summe, die 14 Böseler Frauen erwirtschaftet hatten. Die „Montags-Handarbeitsgruppe hatte das ganze Jahr über fleißig gestrickt, gehäkelt oder gebastelt: Schals und warme Socken, Tischdecken, Topflappen und andere kunstvolle Dekorationsgegenstände und Accessoires kamen heraus, außerdem Liköre, Kekse sowie typische Oster- und Frühlingsdekorationen. Zum Jahresende werden Tausende von Neujahrskuchen gebacken und verkauft. Zum Palmsonntag werden hunderte Palmstöcke auf Bestellung gefertigt.

Jetzt vergaben sie das Geld an humanitäre Organisationen, die sich in den Dankesworten ihrer Sprecher beeindruckt zeigten. Ein Betrag ging bereits zum 15. Mal an das „Kinderhospiz Löwenherz“ in Syke bei Bremen: 1750 Euro. Der gleiche Betrag geht an das Wanderlicht-Hospiz in Cloppenburg. Beide Einrichtungen wollen die „Strick-Damen“ besuchen, um die Schecks zu überreichen.

Persönlich in Empfang nehmen konnten die Schecks hingegen zwei Böseler Organisationen: Die Kolpingfamilie Bösel kann sich über eine Spende in Höhe von 700 Euro freuen. Die fährt alljährlich einen humanitären Transport nach Miroslavas in Litauen, erläuterten die Kolping-Sprecher Frank Linke und Martin Willenborg. Die gleiche Summe konnte Jörg Lübbe für den Arbeitskreis „Hilfe für Tschernobylkinder“ entgegen nehmen. Die Gruppe bereitet bereits den nächsten – den 25. – humanitären Transport in die atomverseuchte Region vor und hat gerade den Besuch von Kindern und Jugendlichen in Weißrussland abgewickelt.

Jeden Montag treffen sich die Frauen, um zu handarbeiten und zu basteln. Für den Klönschnack bleibt immer noch genügend Zeit, so die Sprecherin der „Montags-Handarbeitsgruppe“, Elisabeth Lübbe.

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