Reise durch die Welt der Musik

Quelle: Kreiszeitung Visselhövede, 14.11.2008

Marinemusikkorps Nordsee begeisterte 500 Besucher beim diesjährigen Wohltätigkeitskonzert

WITTORF (aki) Wenn es eine Steigerung von guter Musik gibt, dann heißt sie: Marinemusikkorps Nordsee! Am Mittwoch spielten die "blauen Jungs" aus Wilhelmshaven im ausverkauften Dorfgemeinschaftshaus Wittorf vor rund 500 Zuhörern während des Wohltätigkeitskonzerts.
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Mit dem "Glasen", den Glockenschlägen, mit denen der Besatzung eines Schiffes die Uhrzeit ansagt wird, startete das diesjährige Konzert unter Leitung von Fregattenkapitän Lutz Bammler.

Mit dem Starter "Marcissimo" hatte das 50-köpfige professionelle Orchester, von der Piccoloflöte bis hin zur großen Tuba und dem Becken, Gelegenheit sich nach und nach zu präsentieren.

Bürgermeisterin Franka Strehse und Oberstleutnant Eckhard Böddeker dankten allen Helfern, die das Konzert auf die Beine stellten. Als eingespieltes Team dürfen sich die Stadt Visselhövede und das Führungsunterstützungsbataillon 285 aus der Kaserne Lehnsheide zählen. Der Dank galt auch dem Theater Metronom für die Bühnenteile, der Bäckerei Tamke für das Programmheft sowie Blumen Müller für die Dekoration.

Mit der Fanfare aus der Richard Strauß Oper "Also sprach Zarathustra", dem Potpourri aus der Carmen-Oper von George Bizet, das alle Charaktere beinhaltete, der Schnell-Polka "Unter Donner und Blitz" sowie Teilen aus der Operette "Die lustige Witwe" und als Kontrast die Musik aus dem "Dschungelbuch" wurde der erste Teil des Programms bestritten. Einen besonderen Solopart hatte Hauptmann Armin Klein mit dem humorvollen Klarinettenstück "Immer kleiner". Dabei war das Instrument gemeint, welches zum Schluss nur noch aus dem Mundstück bestand, das der Musiker bespielte.

Nach der Pause hatte auch Schlagzeuger Robert Balo beim Marsch des "Seeteufel Graf Luckner" von Walter Heier am Vibraphon seinen viel beklatschten Soloauftritt. Mit "Happy-Sounds" von James Last aus dem Programm "Captain James auf großer Fahrt" ging es unterhaltsam weiter. Dass das große Orchester die ganze Brandbreite der Musik abdecken kann, machte Lutz Bammler, der zwischen den einzelnen Musikstücken viele Informationen preisgab, deutlich. Natürlich wird beim Marinemusikkorps auch das Genre der Märsche besonders gepflegt, die an dem Abend nicht fehlen durften und sich bis zum Schluss steigerten.

Mit einem phantastischen Finale, der Filmmusik aus dem "Fluch der Karibik" vom Deutschen Komponisten Klaus Bobel, endete das kurzweilige Programm, das noch mit Zugaben gekrönt wurde. Der Erlös des Konzertes ist zur einen Hälfte für den Verein "Kinderhospiz Löwenherz" und zur anderen für den Kinderhort "Kleine Strolche" in Visselhövede" bestimmt.