Nachfrage immer größer

Quelle: KREISZEITUNG, 21.09.2009

Kinderhospiz „ Löwenherz“ feierte mit einem Tag der offenen Tür seinen sechsten Geburtstag

Landkreis - Die Kennzeichen der auf dem großen Parkplatz dicht gedrängt parkenden Personenwagen zeigten, dass zum sechsten Geburtstag des Kinderhospizes „Löwenherz“ Gäste aus Nah und Fern gekommen waren, aus Hildesheim und dem Emsland, aus Cuxhaven und Gütersloh. Mehre tausend Geburtstagsgäste mögen es gewesen sein, die sich die Räume und den herrlichen Garten anschauen wollten.

Sie wurden von den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen empfangen, die ihnen geduldig alle Fragen beantworteten. Trike-Fahrer waren erschienen, um Besucherkinder zu einer Spritztour einzuladen, Kinder durften auf der zum „wilden Bullen“ umfunktionierten Tonne Platz nehmen und versuchen, sich auf dem „wild gewordenen Stier“ im Sattel zu halten. Mut und Geschick waren auch an der Kletterwand gefragt

Die erwachsenen Besucher wurden über den ambulanten Kinderhospizdienst informiert, der immer noch ehrenamtliche Mitarbeiter sucht. Susanne Claus, die Koordinatorin für die ambulante Pflege, wird zwar von 28 geschulten und zwölf noch in der Vorbereitung befindlichen Helfern unterstützt, doch die Nachfrage wird immer größer.

Im Info-Zelt stellte das Hospiz detaillierte Pläne zum Bau des Schulungs- und Vereinszentrums in der Syker Plankenstraße vor. In einem Basar wurden gespendete Bücher und Spielsachen verkauft, im Laden gab es gehäkelte Löwen und handgefertigten Schmuck. Es gab eine Saftbar und eine Schminkecke, während auf den Wegen vor dem Hospiz nach und nach Radfahrergruppen aus Bassum, Sudwalde, Syke, Twistringen, Bruchhausen-Vilsen und Achim eintrafen. Mitglieder der örtlichen ADFC-Gruppen begleiteten die Radfahrer. Außerdem hatten Rolf Mau und seine „Mannschaft“ wieder eine „Tour de Löwenherz“ für sportlich ambitionierte Radfahrer vorbereitet. An dieser Tour, bei der das Startgeld an Löwenherz gespendet wurde, nahmen etwa 80 Radfahrer teil. Rolf Mau bedankte sich bei den eskortierenden Polizisten, beim DRK und beim Landkreis dafür, „dass alles sehr gut gegangen ist“.

„Einige Teilnehmer haben sich schon für nächstes Jahr angemeldet“ freute ich der rührige Organisator.