Bewährte Besetzung für 2009

Quelle: NWZ Online, 07.01.2009

VEREIN Jahreshauptversammlung der Landfrauen – Spende für Kinderhospiz

Alle Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt. Vom Verband nahm Inge Hayen teil.

VON BIRTE TRIPKE

WARDENBURG - Der Landfrauenverein Wardenburg startet mit der bewährten Besetzung seines Vorstandes in das Jahr 2009. Bei der Jahreshauptversammlung am Dienstagnachmittag im Wardenburger Hof wählten die Landfrauen erneut Waltraut Schmidt zu ihrer 1. Vorsitzenden. Zur 2. Vorsitzenden wurde wieder Antje Diekmann gewählt. Im Amt bestätigt wurden ebenfalls Ingrid Huscher als Schriftführerin und Traute Ulrich als ihre Stellvertreterin sowie Marianne Ulken als Kassenführerin. Stellvertretende Kassenführerin und damit sechstes Vorstandmitglied ist seit Dienstag Hildburg Jeddeloh. Alle Vorstandmitglieder wurden einstimmig und ohne Gegenkandidatinnen gewählt.

Nachdem Christa Witte schon bei der Jahreshauptversammlung im Januar 2008 ihr Amt wegen ihrer Arbeit im Melkhuus Achternmeer niedergelegt hatte und es ein Jahr lang nur einen fünfköpfigen Vorstand gab, haben die Wardenburger Landfrauen jetzt wieder einen komplette Spitze. Jeddeloh stammt aus Harbern II, ist Mutter von drei Kindern und betreibt mit ihrer Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb.

Nach den Regularien und dem Rückblick auf das vergangene Jahr erläuterte Inge Hayen aus Moorriem, Beisitzerin des Landfrauenverbandes Weser-Ems für den Raum Oldenburg-Nord und Mitglied im Kreisvorstand der Wesermarsch-Landfrauen, die Verbandsarbeit und stellte die Bedeutung der Landfrauen heraus. „Wir sind nicht nur ein Freizeitverein“, betonte Hayen. „Uns gibt es seit über 100 Jahren, und wir nehmen Einfluss auf das öffentliche Leben auf dem Lande.“ Der Verband arbeite mit der Politik, mit Verbänden und Institutionen zusammen, und auch viele Bildungsangebote habe man auf den Weg gebracht. „Wer nicht präsent ist, wird schnell vergessen“, sagte Hayen mit Blick auf das Engagement der Landfrauen. „Die Männer haben ihre Netzwerke“, so Hayen, und auch die Frauen sollten ihre Interessen vertreten, denn ihre Ansätze und Schwerpunkte seien nunmal anders als die der Männer. „Wir sind ein riesiges Netzwerk.“ Bundesweit gibt es 500 000 Landfrauen in 12 000 Vereinen.

Die Landfrauen Wardenburg „schlachteten“ auch ihr Sparschwein: Bei den Sammlungen bei Veranstaltungen 2008 kamen insgesamt 743 Euro zusammen, die der Verein dem Syker Kinderhospiz Löwenherz spenden wird. Im vergangenen Jahr ging ein ähnlicher Betrag an die Initiative Tschernobyl-Kinder.