9345 Euro für das „Löwenherz“

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, 05. Dezember 2010

Weihnachtsmarkt in Bulsten

jk Buer. Dieses Ergebnis kann sich sehen lassen: Der Weihnachtsmarkt zugunsten des Kinderhospizes „Löwenherz“ in Syke hat am Freitagabend einen Reinerlös von 9345 Euro erbracht.

Damit erhöhe sich der Gesamtbetrag, den die Initiative „Bulsten für Löwenherz“ in den vergangenen sechs Jahren für die segensreiche Einrichtung in Syke erwirtschaftete, auf rund 92000 Euro, berichtete Renate Brinker am Sonntag nach dem Kassensturz. Die Initiatorin wörtlich: „Wir sind sehr glücklich, dass die Veranstaltung so viel Geld eingespielt hat.“

Wenn es um das Kinderhospiz „Löwenherz“ geht, dann ziehen viele freiwillige Helfer an einem Strang. So auch beim jüngsten Weihnachtsmarkt, bei dem sich gleich zu Beginn vier besondere Gäste ein Stelldichein gaben: Das Christkind und drei Nikoläuse auf einen Schlag boten in der aufwendig dekorierten Scheune des Anwesens Brinker mit besinnlichen Geschichten und kleinen Präsenten für die Kinder den Höhepunkt des Abends, der nach ersten Schätzungen mehr als 1000 Besucher auf die Beine brachte.

Doch damit nicht genug: Bei teilweise swingenden Melodien wie „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“ bewiesen die „Lionheart Dancers“ auf dem Tanzboden erneut ihr Gefühl für Rhythmus und Schwung – unterstützt vom Vorsitzenden der Hedgehog-Liners, Bernhard Wetzig, der für das Einspielen der einzelnen Musikstücke verantwortlich zeichnete. Aber auch der Posaunenchor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde und der Männergesangverein „Rütli“ Buer stellten sich in den Dienst der guten Sache und stimmten das Publikum mit ihren Darbietungen auf das bevorstehende „Fest der Liebe“ ein.

Traditionsgemäß wartete der Weihnachtsmarkt mit einem abwechslungsreichen Angebot auf. Da gab es Bastel-, Holz- und Handarbeiten ebenso zu erwerben wie Marmeladen, Säfte und Backwaren. Produkte, die einen reißenden Absatz fanden.

Besonderes Highlight: eine große Tombola. Die Preisparade fiel dabei derart überwältigend aus, dass eigens ein Zelt errichtet werden musste, um die Gewinne ansprechend präsentieren zu können.