Kleine Piraten auf Schatzsuche im Maisfeld

Quelle: Osnabrücker Zeitung, 15. August 2010

fek Osnabrück.

Eigentlich sehen es Landwirte ganz und gar nicht gern, wenn Menschen in ihrem Maisfeld umherstreifen. Doch in einem Maislabyrinth ist das natürlich etwas völlig anderes: Hier sind die Besucher herzlich willkommen. Die Familie Padeffke eröffnete am Wochenende auf ihrem Hof am Hauswörmannsweg im Stadtteil Nahne bereits zum zehnten Mal ein solches Labyrinth und begrüßte viele große und kleine Besucher zu einer großen Schatzsuche.

„Nur nicht verirren“, lautete die Devise, denn auf der 40000 Quadratmeter großen Fläche mit bis zu fünf Kilometer langen Wegen konnte es sich als ganz schön schwierig erweisen, den richtigen Weg durch den mannshohen Mais zu finden. „ Aber bis jetzt hat noch jeder herausgefunden“, berichtete Sigrid Padeffke schmunzelnd.

Das diesjährige Maislabyrinth stand unter dem Motto „Piraten“. Daher wimmelte es am Wochenende auf dem Hof Hauswörmann von kleinen und großen Freibeutern mit Augenklappen, Piratenhut, Säbeln und Pistolen. „Wir denken uns jedes Jahr ein anderes Thema aus, das Kindern Freude machen kann. Getreu dem Motto werden auch das Labyrinth und die anderen Aktivitäten gestaltet“, so Sigrid Padeffke.

Daher hatte ihr Ehemann, Landwirt Arthur Padeffke, die Wege durch den Mais so geschnitten, dass sie aus der Vogelperspektive ein Piratenschiff, einen Walfisch, eine Schatztruhe und andere Motive rund um die Freibeuterei bilden. Mitten im Mais befand sich eine Schatzinsel aus aufgeschüttetem Sand mit der Truhe, die es zu finden galt. Bei der Suche nach dem Piratengold halfen den Schatzsuchern an verschiedenen Stationen kleine Hinweise und Fragen, die ihnen zeigten, ob sie sich auf dem richtigen Weg befanden. Am Ende konnte jeder erfolgreiche Schatzsucher das gefundene Gold – einen bemalten Stein – gegen ein leckeres Wassereis eintauschen.

Doch der Hof Hauswörmann hatte noch einiges mehr zu bieten als den Irrgarten im Maisfeld: Trampoline, eine Hüpfburg, eine Riesenwippe und eine kuschelige Piratenhöhle im Stroh luden zum unbeschwerten Spielespaß ein. Mit Spannung erwartet wurde die Verlosung im Rahmen einer großen Tombola, die mit vielen Preisen aus dem Hofladen aufwartete. Besonderer Beliebtheit erfreute sich auch das „Treckersurfen“. Im Angebot waren außerdem einige Bastelaktivitäten. Für die Verpflegung sorgten Stände mit Bratwürstchen, heißen Waffeln, Kaffee und Kuchen und kühlen Limonaden. Zugunsten des Kinderhospizes „Löwenherz“ wurden 50 Cent pro Labyrinthbesucher gespendet.

Bis zum Ende der Saison am 24. Oktober hat das Maislabyrinth täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Im Internet: www.maislabyrinth-osnabrueck.de