Eine Herausforderung

Quelle: Rotenburger Rundschau, 30.8.2011

Reitturnier in Rotenburg gut über die Bühne gebracht

Rotenburg. (ja). Der Reitclub Rotenburg hatte eine große Herausforderung zu bewältigen: Für die Turnierprüfungen waren rund 1.200 Einzelnennungen zu bewältigen. Die Gastgeber sind stolz, eine Veranstaltung in dieser Größenordnung gut hinter sich gebracht zu haben.

Früh morgens, Visselhöveder Straße 49 in Rotenburg, Standort des RC: Sorgfältig wurden noch einmal die letzten Platzkontrollen durchgeführt, den Vorbereitungen der letzte Schliff verpasst, die ersten Nennungen an der Meldestelle entgegengenommen. Bereits um 8 Uhr begannen die ersten Prüfungen. Außerdem mussten die vielen Teilnehmer koordiniert werden - eine logistische Herausforderung. Transporter wurden untergebracht, Besucherwagen auf die Parkmöglichkeiten verteilt. Im Grunde laufen die Vorbereitungen dafür schon seit dem vergangenen Jahr, wo ein Turnier in ähnlicher Größenordnung stattfand - allerdings verteilt auf drei Tage. Das Management der Plätze obliegt seit einiger Zeit einem Platzwart, außerdem sind die Zäune instand gesetzt worden und die Versorgung mit Kaffee und Kuchen wurde innerhalb des Vereins auf viele Schultern verteilt. "Mit vereinten Kräften kriegen wir das immer ganz gut hin", so der erste Vorsitzende Friedrich Freytag.

An zwei Tagen wurden diverse Spring- und Dressurprüfungen abgenommen. Ein wachsames Auge auf die einzelnen Teilnehmer hatten die Preisrichter Hans-Jürgen Armbrust, Carola Bula, Volker Dohme, Dr. Horst Herzog, Ingrid Schöne, Henning Schrader, Dieter Steimke, Heiner True und Susann Bendler. Die Turniergesamtleitung oblag Friedrich Freytag, Heike Hermann, Holger Bade und Birgit Bausdorf, als Parcourschef fungierte Bernd Schmidt, Dieter Steimke war außerdem LK-Beauftragter. Moderatorin war Regina Kuhn und Firma Kuhn übernahm die Zeitmessanlage und die Beschallung.

Wer nicht als Teilnehmer, sondern als Besucher auf das Gelände kam, dem wurde natürlich auch einiges geboten. Neben dem normalen Prüfungsablauf gab es am Sonntagvormittag eine Showveranstaltung. Mit dieser versucht der Verein, jedes Jahr etwas Neues auf die Beine zu stellen - zum Beispiel eine Dressurvorführung oder Voltigieren. "Eben etwas, das schön anzuschauen ist", so Freytag. Diesmal waren Mounted-Games-Reiter an der Reihe. Mit dieser Showeinlage wollen sich die Veranstalter immer auch besonders bei den Sponsoren bedanken: "Ohne die würden wir unsere Turniere nicht in diesem Ausmaß veranstalten können", so Freytag. Die Sponsoren wurden persönlich eingeladen und mit einem kleinen Frühschoppen bewirtet. Auch Bürgermeister Detlef Eichinger mischte sich unter die Gäste. Außerdem wurden die Helfer belobigt: Von denen sind während des Turniers gut 50 auf dem Gelände unterwegs und sorgen dafür, dass alles reibungslos funktioniert.

Nachwuchsreiter Frederike Zukunft, Juliette Kolze, Alina Arendt und Alexander Förster waren übrigens mit Spendenpony Banjo auf dem Gelände unterwegs und sammelten Geld für das Kinderhospiz Löwenherz. "Banjo kommt prima an", berichtet Förster, "die Leute sind ziemlich großzügig."

Mit dem Verlauf der Veranstaltung zeigte sich Freytag sehr zufrieden. Das sei aber kein Grund zum Ausruhen, die Vorbereitungen fürs nächste Event stehen bald an: "Wir verfahren da nach dem Motto: Nach dem Turnier ist vor dem Turnier!"