Positive Bilanz: Verein Kinderhospiz Löwenherz verzeichnete dynamisches Jahr

Pressemitteilung - Bremen, 06.06.2012

Fünf Jahre ambulante Arbeit – Starke Belegung im Kinderhospiz

Syke - Der Verein Kinderhospiz Löwenherz e.V. hat ein dynamisches und erfolgreiches Jahr 2011 erlebt. Das machte Geschäftsführerin Barbara Frerker auf der gut besuchten Mitgliederversammlung des Vereins am Dienstag in Syke deutlich. „Das wirtschaftliche Ergebnis war sehr positiv. Auch die Unterstützung durch Spender, Sponsoren und ehrenamtliche Mitarbeiter war beeindruckend", sagte sie. „Dafür bedanke ich mich im Namen der Familien mit unheilbar erkrankten Kindern und Jugendlichen sehr herzlich."

Das Team im Vereinsbüro hatte alle Hände voll zu tun, um Veranstaltungen und Vorträge zu organisieren, Spendeneingänge zu verbuchen und die Fragen der Mitglieder und Unterstützer zu beantworten. Die Mitarbeiter hielten 48 Vorträge über das Kinderhospiz und informierten die Bevölkerung an 70 Infoständen über die Arbeit. Insgesamt 130 Ehrenamtliche unterstützten den Verein in den verschiedenen Bereichen. Bei 164 Benefizaktionen sammelten Unterstützer Spenden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirkten an 273 Spendenübergaben mit Privatpersonen, Firmen, Schulklassen, Vereinen und anderen Gemeinschaften mit.

Der Ambulante Kinderhospizdienst Löwenherz Bremen und Umzu feierte im vorigen Jahr sein fünfjähriges Bestehen. Die Ehrenamtlichen begleiteten 27 Familien mit erkrankten Kindern, seit Beginn des Dienstes erhielten 48 Familien im Großraum Bremen Unterstützung. In Niedersachsen kooperiert Löwenherz mit 30 Hospizvereinen, in denen es 80 geschulte Ehrenamtliche eingesetzt werden können.

Die Belegung im Kinderhospiz erreichte 95 Prozent – eine Größe, die kaum zu steigern ist. „139 verschiedene erkrankte Kinder und ihre Familien waren bei uns zu Gast, 30 Prozent von ihnen waren 14 Jahre und älter", erläuterte Gaby Letzing, die Leiterin des Kinderhospizes. Auch deshalb sei der Bau des Jugendhospizes eine wichtige Erweiterung. „Die Großen haben andere Bedürfnisse und Interessen als die Kleinen. Junge Menschen brauchen Möglichkeiten zur eigenständigen Entwicklung – auch wenn sie schwerkrank sind und mit dem Leben ringen", sagte sie. Anschließend erläuterte sie die Baupläne und stellte ein neues Ziel vor: „Ich wünsche mir, dass wir bis zur offiziellen Eröffnung des Jugendhospizes im Herbst nächsten Jahres unsere Mitgliederzahl von etwa 1570 auf 2000 steigern."

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