Benefizspiel ist mehr als nur guter Sport

Wilfried Starzonek, Yannick Rosenow, Wilfried Lehmann, Klaus-Dieter Heimann, Marie-Sophie Brunokowski, Frank Fastenau, Kai Hieronimus und Stefan Willms (von links) freuten sich über die tolle Veranstaltung. © JOCHEN SCHRIEVERS

Quelle: Anzeiger für das Harlinger Land, 06.09.2013

Handballpartie in Friedeburg bringt 4500 Euro für Kinderhospiz ein

Dass es bei einem Handballspiel nur Gewinner gibt, ist sicher selten. Doch beim Benefizspiel in Friedeburg fühlten sich selbst die Drittligahandballer des Wilhelmshavener HV als Sieger, obwohl sie mit 27:30 gegen die HSG Nordhorn-Lingen unterlagen. Doch das Gefühl mit der Partie etwas Gutes getan zu haben, ließ die sportliche Niederlage schnell vergessen.

Die Einnahmen der Veranstaltung der Schule Altes Amt Friedeburg, die bereits zum dritten Mal Ausrichter war, kommen dem Kinderhospiz Löwenherz in Syke zugute. Eintrittsgelder, Erlöse aus Tombola und Cafeteria und Sponsorengelder summierten sich am Ende auf 4500 Euro, die Wilfried Lehmann vom Kinderhospiz gestern entgegennahm.

Doch es ging nicht nur um Geld. Die Friedeburger Schüler hatten das schwierige Thema Sterben und Tod im Unterricht behandelt und waren auch in die Veranstaltung fest mit eingebunden. Für ihren Einsatz in der Cafeteria, als Losverkäufer oder Parkplatzanweiser erhielten sie Lob von allen Seiten. Sowohl die Handballer als auch Besucher und Sponsoren waren angetan vom professionellen Einsatz der Schüler.

„Solche Veranstaltungen zu fördern macht besonderen Spaß", sagte Frank Fastenau von der Sparkasse LeerWittmund und signalisierte schon einmal, dass die Sparkasse auch bei einer eventuellen vierten Auflage gerne wieder mit von der Partie ist. „Löwenherz ist eine wichtige Einrichtung, wo immer Gelder gebraucht werden", machte er deutlich. Diese Meinung teilten auch die anderen Vertreter der Sponsoren, Klaus-Dieter Heimann vom Anzeiger für Harlingerland und Dietmar de Vries von PhysioAktiv. Um zu sehen, wo die Spenden eingesetzt werden, lud Lehmann zum Tag der offenen Tür am 21. September nach Syke ein.

Ob es auch im kommenden Jahr ein Benefizspiel geben wird, ist noch offen. Zwar haben Schule, Sponsoren und Mitorganisator Wilfried Starzonek von der HSG Friedeburg/Burhafe und auch die Vereine großes Interesse, aber die späten Sommerferien im nächsten Jahr erschweren die Planung. Aber für die gute Sache fällt den Verantwortlichen bestimmt noch eine Lösung ein.