Köhrmann: „Für uns ist das ein guter Test“

Quelle: Jeversches Wochenblatt, 13.082013

Benefizspiel gegen HSG Nordhorn-Lingen in Friedeburg – Dominik Kalafut wechselt zum WHV

Spiel zu Gunsten des Kinderhospiz Löwenherz. Noch Karten an der Abendkasse erhältlich.

Von THOMAS BREVES

FRIEDEBURG - Wenn es um den guten Zweck geht, dann gibt es wohl kaum jemanden, der nicht bereit ist, sich einzubringen. Das gilt vor allem am Mittwoch um 19.30 Uhr in der Sporthalle Friedeburg. Dort stehen sich die Zweitliga-Handballer der HSG Nordhorn-Lingen und die Drittliga Handballer des Wilhelmshavener HV gegenüber. Es ist nicht nur einer der letzten Härtetests vor Saisonbeginn für die beiden Teams, es ist auch eine Ehrensache. Denn die Erlöse kommen dem Kinderhospiz Löwenherz zu Gute.

Schon zum dritten Mal stellen sich die Mannschaften in den Dienst der Kinder. Mit dabei ist jedes Mal die HSG Friedeburg/Burhafe. Die Vereinsmitglieder regeln nicht nur den Ablauf in der Halle, auch beim Vorspiel, das um 18 Uhr angepfiffen wird, spielen die Junghandballer des Clubs eine wichtige Rolle. Die männliche E-Jugend und die weibliche D-Jugend werden auf dem Feld zeigen, was sie schon alles mit dem Handball können, bevor gegen 18.30 Uhr die großen Vorbilder zum Aufwärmen die Platte betreten. WHV-Spielertrainer Christian Köhrmann möchte die Gelegenheit gegen den eingespielten Gegner nutzen und weiter experimentieren. „Für uns ist das ein guter Test", sagt der Coach. So werden sicherlich alle Rückraumspieler auf unterschiedlichen Positionen zum Einsatz kommen. „Ich hoffe, dass Lukas Kalafut auch erste Gehversuche machen kann", sagt Köhrmann. Kalafut hatte bisher nur gegen Großwallstadt 15 Minuten gespielt, ehe eine Knieverletzung ihn stoppte. Eine schnelle Rückkehr ins Team könnte ihm vielleicht diese Nachricht versüßen. Denn sein Bruder Dominik wechselt jetzt von der HSG Varel-Friesland zum Wilhelmshavener HV. „Ich habe mitbekommen, dass er sich in Varel nicht wohlfühlt und dann Kontakt mit seinem Vater Peter aufgenommen hat", sagt Köhrmann. Der Rest war und ist reine Formsache, denn noch sind die erforderlichen Unterlagen seitens des Verbandes für den Kreisläufer nicht unterschrieben. „Dominik hat mit Georg Auerswald einen starken Spieler vor sich. Von ihm kann er noch viel lernen", erklärt Köhrmann. Der Handballer, der auch in die slowakische Junioren-Nationalmannschaft berufen wurde, wird allerdings heute Abend das Spiel günstigstenfalls vom Spielfeldrand beobachten können.

Für Autogrammjäger gibt es nach dem Spiel reichlich Gelegenheit auf Beutejagd zu gehen. Und wer sogar ein Trikot der beiden Mannschaften bekommen möchte, hat eine ganz andere Möglichkeit. Denn bei der Tombola gibt es einige Handballpreise zu gewinnen. „Natürlich habe ich auch eines im Koffer", verrät Köhrmann. Auch der Erlös der Tombola geht natürlich zu Gunsten des Kinderhospizes. „Mitmachen lohnt sich, denn fast jedes zweite Los gewinnt", sagt Wilfrid Starzonek , Organisationsleiter von der HSG Friedeburg/Burhafe.

Wer noch keine Eintrittskarte bei der Sparkasse Leer-Wittmund, Physio Aktiv in Wiesmoor oder beim Anzeiger für Harlingerland erworben hat, kann dies noch an der Abendkasse nachholen, denn ein Restkontingent ist noch vorhanden. „Wir hoffen jedenfalls auf ein volles Haus und gute sportliche Leistung", sagt Starzonek.