Jugendhospiz Löwenherz wird eröffnet

Das Jugendhospiz Löwenherz wurde neben dem Kinderhospiz in Syke gebaut.

Quelle: radiobremen.de, 20.09.2013

Seit knapp zehn Jahren gibt es das Kinderhospiz Löwenherz bei Syke, in dem schwerst kranke Kinder einen Teil ihres letzten Weges gehen können.diesen Ort. Bis zu acht Kinder und ihre Familien können hier betreut werden. Da es großen Bedarf gibt, gerade für ältere Kinder und Jugendliche, wurde das Hospiz jetzt um ein Gebäude erweitert. Am 20. September wird das Jugendhospiz mit geladenen Gästen eröffnet und am Samstag, 21. September, gibt es einen Tag der offenen Tür.

Der Weg vom Kinderhospiz zum Jugendhospiz sei ein langer Gang, sagt Gaby Letzing, die Leiterin des Kinderhospizes Löwenherz. "Das ist unser Brückenweg", ein Symbol: "Wir gehen über die Mutbrücke ins Jugendhospiz und das ist der Brückenweg." Anders als im Kinderhaus, wo alles in gedeckten, warmen Farben wie orange, rot oder braun gehalten ist, dominieren hier im Gang dezentere Farben und viel Licht.

Gaby Letzing und ihre Kolleginnen und Kollegen haben sehr viel Zeit damit verbracht, darüber nachzudenken, was Jugendliche im Gegensatz zu kleineren Patienten brauchen. Gaby Letzing: "Dieser Spruch, gib den Kindern Wurzeln und gib den Großen Flügel, das ist es, was mich sehr beflügelt in der Idee Jugendhospiz."

Auf die Bedürfnisse von Jugendlichen eingestellt

Die Jugendlichen sind oftmals schwerst geistig und körperlich behindert. Sie sind daher stark abhängig von Hilfe anderer Menschen im alltäglichen Überleben. Die Hospizbetreiber wollen den Jugendlichen eigene Räume eröffnen, so dass sie auch alleine oder mit Freunden ins Jugendhospiz kommen können.

Im Vorfeld wurden Jugendliche eine Woche lang ins Löwenherz eingeladen. Sie wurden beobachtet und befragt, die Mitarbeiter versuchten herauszufinden, was die Bedürfnisse von jungen Erwachsenen sein könnten. Die Jugendlichen wollten vor allem die Kleinen nicht immer da haben. Und sie wollen laut Musik hören, erzählt Gaby Letzing.

Der Weg vom Kinderhospiz zum Jugendhospiz sei ein langer Gang, sagt Gaby Letzing, die Leiterin des Kinderhospizes Löwenherz. "Das ist unser Brückenweg", ein Symbol: "Wir gehen über die Mutbrücke ins Jugendhospiz und das ist der Brückenweg." Anders als im Kinderhaus, wo alles in gedeckten, warmen Farben wie orange, rot oder braun gehalten ist, dominieren hier im Gang dezentere Farben und viel Licht.

Gaby Letzing und ihre Kolleginnen und Kollegen haben sehr viel Zeit damit verbracht, darüber nachzudenken, was Jugendliche im Gegensatz zu kleineren Patienten brauchen. Gaby Letzing: "Dieser Spruch, gib den Kindern Wurzeln und gib den Großen Flügel, das ist es, was mich sehr beflügelt in der Idee Jugendhospiz."

Auf die Bedürfnisse von Jugendlichen eingestellt

Die Jugendlichen sind oftmals schwerst geistig und körperlich behindert. Sie sind daher stark abhängig von Hilfe anderer Menschen im alltäglichen Überleben. Die Hospizbetreiber wollen den Jugendlichen eigene Räume eröffnen, so dass sie auch alleine oder mit Freunden ins Jugendhospiz kommen können.

Im Vorfeld wurden Jugendliche eine Woche lang ins Löwenherz eingeladen. Sie wurden beobachtet und befragt, die Mitarbeiter versuchten herauszufinden, was die Bedürfnisse von jungen Erwachsenen sein könnten. Die Jugendlichen wollten vor allem die Kleinen nicht immer da haben. Und sie wollen laut Musik hören, erzählt Gaby Letzing.

Raum für Familien und Freunde

Das können sie im neuen Hospiz. Alle acht Zimmer sind bestens mit Technik ausgestattet. Musik hören, im Internet surfen ist überall möglich. So auch in "Down Under" – im lichtdurchfluteten Aufenthaltsraum. Eingerichtet ist er mit einer großen Liege-Wohnlandschaft, es gibt einen Kamin und – als besonderes Highlight – eine Bar.

Auch wenn das Thema "Tod und Abschied" allgegenwärtig ist, soll der Aufenthalt im Hospiz so lebensnah wie möglich für die jungen Erwachsenen sein. Und auch die Familien und Freunde sollen einen Raum haben – zum Trauern, zum Durchatmen oder zum Abschiednehmen.

Das können sie im neuen Hospiz. Alle acht Zimmer sind bestens mit Technik ausgestattet. Musik hören, im Internet surfen ist überall möglich. So auch in "Down Under" – im lichtdurchfluteten Aufenthaltsraum. Eingerichtet ist er mit einer großen Liege-Wohnlandschaft, es gibt einen Kamin und – als besonderes Highlight – eine Bar.

Auch wenn das Thema "Tod und Abschied" allgegenwärtig ist, soll der Aufenthalt im Hospiz so lebensnah wie möglich für die jungen Erwachsenen sein. Und auch die Familien und Freunde sollen einen Raum haben – zum Trauern, zum Durchatmen oder zum Abschiednehmen.