Infotreff für künftige Kinderhospizbegleiter

Seit zwei Jahren fährt Steffi Gutzeit zu Nancy (7 Jahre). Sie spielt mit ihr und ist für ihren erkrankten Bruder Leon (5 Jahren) da. Foto: Kinderhospiz Löwenherz

Pressemitteilung - Syke, 04.03.2014

Bremen – Familien mit unheilbar kranken Kindern ehrenamtlich zuhause unterstützen – das ist eine Aufgabe, über die der „Ambulante Kinderhospizdienst Löwenherz Bremen und Umzu" am Freitag, 21. März, alle Interessierten informieren möchte. In der Zeit von 17.00 bis 20.30 Uhr wird im Büro in der Elsasser Straße 61-63 ein umfassender Überblick über die Begleitung der Familien und die vielfältige Arbeit der Ehrenamtlichen gegeben. Der Informationsabend wird gestaltet von Fanny Lanfermann, Bereichsleiterin Koordination Ehrenamt, Koordinatorin Susanne Claus und Dorothea Bobzin vom Löwenherz-Vereinsrat. Ein neuer Schulungskursus für Ehrenamtliche beginnt nach den Sommerferien in Bremen.

Kinderhospizbegleiter gehen für einige Stunden in der Woche in die Familien, beschäftigen sich mit dem erkrankten Kind oder spielen mit den Geschwistern und entlasten so die Eltern. Beim Thema Abschiednehmen vom eigenen Kind sind die Begleiter wichtige Gesprächspartner. Bevor die Ehrenamtlichen die Familien besuchen, werden sie in einem Kursus geschult. Darin geht es beispielsweise um verschiedene Krankheitsbilder oder den Umgang mit Sterben und Tod. Er findet an zwölf Abenden und vier Wochenenden statt.

Der „Ambulante Kinderhospizdienst Löwenherz Bremen und Umzu" begleitet derzeit 28 Familien mit einem unheilbar erkrankten Kind. 45 geschulte Ehrenamtliche engagieren sich für den Dienst, 15 weitere befinden sich in der Schulung.

Interessierte, die an dem Infotreff teilnehmen möchten, werden gebeten, sich telefonisch unter 0421/8413155 oder per E-Mail ambulant@loewenherz.de anzumelden.

Im stationären Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz in Syke können jährlich etwa 250 Familien mit unheilbar erkrankten Kindern für bis zu vier Wochen im Jahr zu Gast sein. Es ist das einzige seiner Art in Niedersachsen und Bremen und wird rund zur Hälfte durch Spenden finanziert.

Spenden Mail