Löwenherz weihte Erinnerungsgarten für ehrenamtliche Kinderhospizbegleiter ein

Im Erinnerungsgarten können die Kinderhospizbegleiterinnen der gestorbenen Mädchen und Jungen gedenken.

Pressemitteilung - Syke, 29.09.2014

Syke - Ein Schmetterling als Symbol der Erinnerung: Er markiert den Ort, den sich die ehrenamtlichen Kinderhospizbegleiter in Niedersachsen schon lange gewünscht haben, um Abschied von verstorbenen Mädchen und Jungen zu nehmen. Jetzt wurde der Erinnerungsgarten hinter dem Vereinshaus des Kinderhospiz Löwenherz in Syke feierlich eingeweiht.

Dorothea Bobzin, Vereinsratsmitglied und ehemalige Klinikseelsorgerin, fand einfühlsame Worte: „Trauer braucht Zeit, sie braucht einen Ort und sie braucht Gemeinschaft", sagte sie, bevor sie den Garten segnete. Die elf Kinderhospizbegleiterinnen, die aus ganz Niedersachsen nach Syke gekommen waren, zündeten für die gestorbenen Kinder Kerzen an und legten bunt bemalte Steine neben der Schmetterlingsskulptur ab.

„Der Garten ist aus den Vernetzungstreffen heraus entstanden", berichtet Fanny Lanfermann, Leiterin ambulante Kinderhospizarbeit bei Löwenherz. Die Ehrenamtlichen, die die unheilbar erkrankten Kinder zu Hause begleiten, haben das Bedürfnis nach einem Ort, an dem sie ihrer gedenken können. In den sieben Jahren seit „Löwenherz" über Kooperationen mit 30 Vereinen in Niedersachsen ambulante Kinderhospizarbeit anbietet, gab es bislang mehr als 80 Begleitungen. 20 Kinder sind in dieser Zeit gestorben.

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