Strampeln für den Weltrekord und für „Löwenherz“

Pressemitteilung - Syke, 06.05.2014

2.000 Teilnehmer wollen mit Spinningrädern ein Elektroauto antreiben

Oldenburg/Syke – Unter dem Motto „Wir holen den Rekord in den Norden" wollen rund 2.000 Teilnehmer 24 Stunden lang auf Spinningrädern strampeln und damit soviel Energie erzeugen, dass ein Elektroauto eine Strecke von mindestens 50 Kilometern zurücklegen kann. Für den Weltrekordversuch vom 23. bis 25. Mai im Volkswagen Zentrum in Oldenburg haben sich Teams von mehr als 50 Unternehmen aus der Region angemeldet. Schirmherr der Veranstaltung ist der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel.

„Das ist ein Riesenevent, und wir freuen uns total über die Unterstützung", sagt Gaby Letzing, Leiterin des Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz in Syke. „Wenn ich Zeit habe, gehe ich auch eine Stunde aufs Spinningrad", verspricht sie. Der Erlös der Aktion soll „Löwenherz" zugute kommen.

Organisator Ralph Butzin wünscht sich eine große öffentliche Resonanz. Interessierte Unternehmen und private Starter, die für den Weltrekord in die Pedale treten wollen, können sich unter info@oldenburg-weltrekord.de oder unter 0176-62497565 melden. Sie müssen nur den festen Willen mitbringen, mindestens eine Stunde auf einem der 120 Spinningräder zu schwitzen, danach darf gewechselt werden. Für die technische Umsetzung sorgt der Fachbereich Elektrotechnik der Jade Hochschule Wilhelmshaven. Ihre eigene überschüssige Energie können die Sportler übrigens nach dem Weltrekordversuch bei der großen Abschlussparty auf der Tanzfläche einsetzen.

Das Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz nimmt unheilbar erkrankte Kinder und Jugendliche sowie deren Familien für bis zu vier Wochen im Jahr auf. Die schwersterkrankten Gäste werden von professionellen Pflegekräften rund um die Uhr liebevoll versorgt, während sich Eltern und Geschwister erholen können. Es gibt je Haus acht Plätze für die Kinder und Jugendlichen sowie einen separaten Wohnbereich für die Angehörigen. Jährlich kommen mehr als 250 Familien zu „Löwenherz". Daneben bietet „Löwenherz" auch eine ambulante Begleitung an. Die Arbeit wird zum großen Teil über Spenden finanziert.

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