Westernreiter übergaben Spenden an „Löwenherz“

Daan und Frieda van Wingerden sowie Sabine Knodel übergaben Schecks an Gaby Letzing (Bildmitte). Die beiden Westernreiter wurden auf der letzten Etappe von Ulrike Lampe und Katja Kaspers begleitet.

Pressemitteilung - Syke, 23.12.2014

Frieda und Daan van Wingerden ritten 158 Kilometer nach Syke - Westernreiter Union sammelte auf Turnieren in Deutschland

Stavern/Syke – Nach vier Tagen durch Sturm und Dauerregen war es geschafft: Mit ihrem "Express-Spenden-Ritt" über insgesamt 158 Kilometer brachten Frieda und Daan van Wingerden von der Triple Star Guest Ranch in Stavern (Emsland) einen Scheck in Höhe von 5.000,- € zum Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz nach Syke. Auf der letzten Etappe wurden sie von Ulrike Lampe und Katja Kaspers begleitet. Auch die Schatzmeisterin der Ersten Westernreiter Union Deutschland (EWU), Sabine Knodel, aus Warendorf (Münsterland) überreichte eine Spende. Die EWU hatte in diesem Jahr bei fünf Turnieren 4 150,- € für Löwenherz gesammelt. Gaby Letzing, Leiterin des Kinder- und Jugendhospizes, bedankte sich herzlich für die große Unterstützung und lud die Gruppe zu Kaffee und Kuchen ein.

Dan an Wingerden war am Ende froh, den Ritt hinter sich gebracht zu haben. "Regen und Sturm waren dieses Mal schlimmer als der Frost und Schnee vor vier Jahren, als wir tagsüber bis zu Minus 17 Grad hatten. Dieser Regen war sehr unangenehm." Unterwegs übernachteten die beiden Reiter auf Bauernhöfen bei Freunden. Ihre amerikanischen Quarterhorses "Red Jack" und „Jacky" schafften den „Spenden-Express-Ritt" quer durch Wälder und Felder problemlos, erzählte Dan nach der Ankunft. "Kurz vor der Ortschaft Amerika blieb mein Pferd im tiefen Matsch stecken und verlor dabei ein Hufeisen. Zum Glück war nur 500 Meter weiter ein Hufschmied, der uns helfen konnte und ein neues Eisen festnagelte. Das war toll. Wir konnten uns aufwärmen, bekamen einen Kaffee und dann ging es weiter."

Mit ihrer weihnachtlichen Spendenaktion unterstützen die beiden holländischen Reiter aus Stavern (Emsland) seit Jahren gemeinsam mit Einwohnern, Nachbarn und Freunden das Kinder- und Jugendhospiz in Syke. Auf dem 7. Staverner Weihnachtsmarkt hatten sie Kaffee, Kuchen und warme Waffeln für den guten Zweck verkauft. Frieda: "Auch der Werbekreis Haselünne hilft mit und spendet viel für Löwenherz." Es sei toll, wie sehr die Arbeit des Kinderhospizes inzwischen bekannt sei und von der Bevölkerung mitgetragen werde.

Sabine Knodel von der EWU berichtete, dass der Verband bei fünf Veranstaltungen in Deutschland gesammelt habe. Dazu gehörten auch die German Open in Kreuth (Oberbayern). "Wir haben Carity-Ritte angeboten und Frisbee-Scheiben für den guten Zweck verkauft. Und die Siegerin Deutschen Meisterschaft der Jungen Reiter, spendete ihr gesamtes Preisgeld. Das war sehr beeindruckend", sagte die Schatzmeisterin.

Die Erste Westernreiter-Vereinigung (EWU) ist der größte Westernreitverband in Deutschland und Europa. Sie ist der Reitverein, bei deren Turnieren und sonstigen Angeboten Pferde aller Rassen und auch Vierbeiner ohne Abstammungspapiere startberechtigt sind.

Im Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz in Syke können jährlich etwa 250 Familien mit unheilbar erkrankten Kindern und Jugendlichen für bis zu vier Wochen im Jahr zu Gast sein. Beide Häuser haben jeweils acht Pflegezimmer sowie Zimmer für Eltern und Geschwister. Die schwerstkranken Gäste werden von professionellen Pflegekräften rund um die Uhr liebevoll versorgt, während sich ihre Familien erholen können. Das Kinder- und Jugendhospiz ist das erste in Niedersachsen und Bremen und wird rund zur Hälfte durch Spenden finanziert.

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