Überraschung und Freudentränen

Mit einem großen Banner hießen die Partnerinnen der Rallye-Piloten ihre „Helden“ am Sonntag in Hamburg willkommen. Die Wildeshauser Zeitung begleitete die Aktion. © Beumelburg

Quelle: Kreiszeitung, 01.07.2014

Hamburg/Grossenkneten - „Ich fühle mich, als sei ich gerade von einer Reise zum Mond zurückgekehrt", freute sich Malte Alves, einer von neun Rallye-Piloten aus Großenkneten, die am Sonntag das Ziel in Hamburg erreichten und damit rund 7500 Kilometer in den vergangenen 14 Tagen absolviert haben – eine Fahrt rund um die Ostsee.

Die „Kneter Jungs" sind zurück, und der Empfang fiel außergewöhnlich emotional aus: „Wir konnten ja nicht damit rechnen, dass unsere Partnerinnen am Ziel auf uns warten würden", betonte Alves. Die Wiedersehensfreude war riesig, es flossen sogar einige Tränen.

Welchen Platz die Männer bei der Rallye belegt haben, werden sie erst in den kommenden Tagen vom Veranstalter erfahren.

Frostige Temperaturen, steile Küsten und andere Schwierigkeiten hatten die Piloten nicht stoppen können. „Meistens haben wir bei Wind und Wetter in unseren Zelten übernachtet", berichtete Alves. Lediglich zweimal hätten sie im Hotel eingecheckt – eine willkommene Abwechslung.

Trotz all der Strapazen, die die Männer auf sich genommen haben, möchten sie das Erlebte nicht missen: „So etwas muss man einfach einmal mitgemacht haben", erklärte Jens Klostermann.

Den Charity-Gedanken vor Augen, sind die Männer stolz auf das Geleistete. Die lange Fahrt diente immerhin einem wohltätigen Zweck. Mehrere hundert Euro konnten für das Kinderhospiz Löwenherz in Syke gesammelt werden. Im September wollen die Piloten die Spende anlässlich des Tages der offenen Tür des Kinderhospizes überreichen. Dann werden sie noch mal mit ihren Fahrzeugen ausrücken.

In Großenkneten angekommen, wurden die Abenteurer von ihren Fans begrüßt. Auf dem Hof der Familie Küther gab es eine Willkommensparty. jb