14 neue Kinderhospizbegleiter

Die neuen Kinderhospizbegleiterinnen erhielten nach dem Abschluss des Kurses Zertifikate. © Kinderhospiz Löwenherz

Quelle: Weser-Kurier, 13.04.2014

Syke. Die ambulante Kinderhospizarbeit Löwenherz/Niedersachsen hat in Zusammenarbeit mit der VHS Syke erstmals eine als Bildungsurlaub anerkannte Schulung für Kinderhospizbegleiter angeboten. Die Fortbildung wurde für Ehrenamtliche der Hospizdienste des Landes Niedersachsen erarbeitet. „Alle waren begeistert. Das neue Konzept hat sich bewährt", sagte Kirsten Höfer, die zusammen mit Beate Tichy das Schulungsprogramm koordiniert hatte. Am Ende freuten sich 14 Teilnehmerinnen über ihre Zertifikate.

Die Aufgaben der Kinderhospizbegleiter sind vielfältig: Sie betreuen und begleiten die schwerstkranken Kinder zuhause, spielen mit den Geschwistern und haben ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte. Manche Eltern suchen aber auch einen einfühlsamen Gesprächspartner, der sie auf dem Weg der Krankheit und in der Trauerphase begleitet. Die Familien können pro Jahr höchstens vier Wochen in ein stationäres Kinderhospiz kommen – die „restlichen" 48 Wochen sind sie zuhause auf sich selbst gestellt. In dieser Zeit werden sie in der häuslichen Umgebung von den Kinderhospizbegleitern unterstützt. Das Angebot richtet sich an alle betroffenen Familien mit einem sterbenskranken Kind.