Russische Gäste informierten sich im „Löwenherz“

Gruppenbild im Erinnerungsgarten des Jugendhospiz Löwenherz: Pflegedienstleitung Marion Reimers (rechts), Barbara Frerker, Löwenherz-Geschäftsführerin, Fanny Lanfermann (stellv. Geschäftsführerin) und die Gäste Lida Moniava, Suzanne Plog-Bontemps, Aleksandr Alekkseev und Ilona Absandze.

Pressemitteilung - Syke, 24.07.2015

Syke - Gäste aus Moskau haben sich bei einem Besuch über die Arbeit des Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz informiert. Sie gehörten zu einem Team, das in der russischen Hauptstadt das erste Kinder- und Jugendhospiz aufbauen möchte. Pflegedienstleitung Marion Reimers führte die interessierten Gäste durch die verschiedenen Abteilungen, erläuterte ihnen die Arbeitsweise und beantwortete viele Fragen.

Die Moskauer Regierung hat den Initiatoren eine ehemalige Schule zur Verfügung gestellt, die zur Zeit entkernt und umgebaut wird. Dort sollen 18 Plätze für Kinder und junge Erwachsene bis zu 25 Jahren entstehen. Auch ein ambulanter Kinderkrankenpflegedienst soll dort einziehen, der schwer erkrankte Kinder und Jugendliche versorgt. Dieser Dienst besteht bereits und versorgt in der Region zur Zeit 300 Kinder und ihre Familien. 120 Mitarbeiter, unter ihnen Ärzte, Krankenschwestern, Physiotherapeuten, Spieltherapeuten, versorgen die Erkrankten. Die laufenden Kosten werden durch Spenden finanziert.

Das vierstöckige Gebäude für das Kinder- und Jugendhospiz hat nach Angaben der Gruppe einen Wert von etwa 20 Millionen Euro. Die geplante Bauzeit wird auf zwei Jahre geschätzt. „Dann laden wir die Löwenherzen zur Eröffnung nach Moskau ein", versprach Lida Moniava, die künftige Leiterin des Kinderhospizes. Bisher gibt es in Russland drei Kinderhospize. Die Moskauer Einrichtung wird dann die vierte im gesamten Land sein.

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