Rooba wirft neun Tore für die HSG Nordhorn-Lingen

Sein Comeback nach langer Verletzungspause gab Matthias Poll für die HSG Nordhorn-Lingen im Test gegen Wilhelmshaven. Foto: Scholz

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, 16.07.2015

28:23 GEGEN WILHELMSHAVEN

Friedeburg. Für den guten Zweck ist Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen am Donnerstagabend in der Sporthalle Friedeburg angetreten. Dabei gewann die Mannschaft von Trainer Heiner Bültmann gegen den neuen Liga-Rivalen Wilhelmshavener HV mit 28:23 (12:12).

Das Zwei-Städte-Team nahm bereits zum vierten Mal an diesem Benefizevent für das Kinderhospiz Löwenherz teil. Im Spiel gegen den souveränen Aufsteiger , mit dem die HSG von 2002 bis 2008 in der Ersten und danach zwei Jahre in der Zweiten Liga die Klingen kreuzte, sah Bültmann eine ordentliche Vorstellung seiner Mannschaft. „Es lief nicht schlecht."

Dabei kamen alle Spieler zum Einsatz. Neben Stammkeeper Björn Buhrmester standen Dennis Bartels und Fabian Kaleun im Tor. Kaleun gefiel in der Schlussphase mit guten Paraden. Die Neuzugänge Asbjörn Madsen, Jürgen Rooba und Lutz Heiny erzielten ihre ersten Tore für das Zwei-Städte-Team. Rooba war mit neun Treffern, darunter ein Siebenmeter, gefährlichster HSG-Schütze. Nils Meyer, der am Ende der vergangenen Serie mit gebrochener Mittelhand fehlte, sowie Matthias Poll, der mit einem Kreuzbandriss länger ausgefallen war, gaben ihr Comeback.

In der HSG-Abwehr lief es gegen einen technisch starken und spielerisch guten Aufsteiger, der noch auf zwei verletzte Akteure verzichten musste, bereits passabel. Im Angriff hakte es etwas. Passqualität und Timing stimmten noch nicht.

Den HSG-Akteuren steckten vor dem Spiel in Friedeburg bereits sieben Trainingseinheiten in den Knochen . Am Vormittag vor der Partie hatte Bültmann noch eine Laufeinheit angesetzt.