Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz freut sich über 3650 Euro

Wolfgang Schmitz (3.v.l.) und Detlef Mauritz (rechts, beide Hospiz) nahmen den Scheck von Christian Köhrmann (Trainer WHV, v.l.), Helmut Loerts-Sabin (Anzeiger für Harlingerland), Frank Fastenau (Sparkasse LeerWittmund), Wilfried Starzonek (HSG Friedeburg/Burhafe), Kai Hieronimus (stellv. Schulleiter) und Stefan Willms (Schulleiter) dankend entgegen und dürfen sich schon jetzt auf einen neuen Termin freuen. © MALTE RADTKE

Quelle: Anzeiger für Harlingerland, 14.09.2016

Benefizspiel auch im kommenden Jahr angedacht–Begegnung bringt gleich vierfachen Nutzen mit sich

FRIEDEBURG – Die Benefizspiele zwischen den Handballern des Wilhelmshavener HV und der HSG Nordhorn-Lingen zugunsten des Kinder- und Jugendhospizes Löwenherz haben Tradition. Diesmal setzte sich die HSG in Friedeburg 28:26 durch. Der sportliche Wert war am 10. August aber nur zweitrangig. Primär ging es um Unterstützung für das Hospiz. Am vergangenen Dienstag nahmen Vertreter des Hospizes, Wolfgang Schmitz sowie Detlef Mauritz, den Scheck über den Erlös entgegen.

Insgesamt kamen 3650 Euro zusammen. Frank Fastenau (Sparkasse LeerWittmund), Wilfried Starzonek (Vorsitzender der HSG Friedeburg/Burhafe), Helmut Loerts-Sabin (Anzeiger für Harlingerland), Christian Köhrmann (WHV-Trainer) sowie Schulleiter Stefan Willms und sein Stellvertreter Kai Hieronimus überreichten den Scheck. „Danke“, sagte Starzonek stellvertretend. Und auch die Vertreter des Hospizes schlossen sich an. „Das ist immer eine tolle Sache. Das Geld kommt an. Dafür herzlichen Dank“, sagte Schmitz. Die Summe kam durch Eintrittsgelder, Losverkäufe, Spenden sowie den Getränke- und Bratwurststand zustande. „Es ist nicht selbstverständlich, dass Mannschaften kostenfrei anreisen“, erklärte Starzonek.

Helmut Loerts-Sabin hob den vierfachen Nutzen des Benefizspiels hervor. So sei die Partie für einen guten Zweck, ein Imagegewinn für die Friedeburger Schule, Werbung für den Handball und auch für die Mannschaften als Test wertvoll. Und weil die Begegnung Jahr für Jahr für eine volle Halle und viele Spenden sorgt, zückten die Organisatoren noch bei der Scheckübergabe ihre Kalender, um einen Termin für 2017 zu finden. Angepeilt ist die zweite Augustwoche. Die lockeren Gedanken gingen sogar weiter: Warum nicht ein kleines Turnier mit drei Teams austragen?


Auch wenn noch nichts spruchreif war, eines steht schon jetzt fest: Ein Benefizspiel wird es auch 2017 geben.