Das Bremer Löwenherz-Team wächst

Die neuen Ehrenamtlichen stehen künftig für Einsätze bereit. Bernd Kloppenborg. Angelika Göbel,, Katja Stendel, Doris Dannenberg, Ulrike Rieß, Gudrun Köhrmann, Brigitte Ehmke, Katharina Dobslaw, Pacal Toebert, Waltraud Hoormann (von links) freuen sich auf die Arbeit, rechts im Bild Koordinatorin Thekla Monnerjahn. Zum Team gehören auch Bärbel Sieblitz und Beate Bargmann (nicht auf dem Foto).

Pressemitteilung - Syke, 26.05.2016

Zwölf ehrenamtliche ambulante Kinderhospizbegleiter erhielten Zertifikate - neuer Schulungskurs nach den Sommerferien 

Bremen - Das Team des Ambulanten Kinderhospizdienstes Löwenherz Bremen und Umzu erhält Verstärkung: Zwölf ehrenamtliche Kinderhospizbegleiter und -begleiterinnen erhielten zum Abschluss der Schulung ihre Zertifikate überreicht.

Die zehn Frauen und zwei Männer werden dringend gebraucht, denn die Nachfrage der Familien mit unheilbar erkrankten Kindern nach einer Unterstützung ist groß. „Viele Familien wünschen sich auch eine männliche Begleitung für ihre Kinder“, berichtet Koordinatorin Thekla Monnerjahn. „Das ist besonders für Jugendliche in der Pubertät sehr wichtig.“ Die Ehrenamtlichen des Bremer Dienstes begleiten zur Zeit rund 40 Familien.

Aufgrund der großen Nachfrage beginnt ein neuer Schulungskurs in Bremen nach den Sommerferien am 10. August. Die Teilnehmer können auf Wunsch hinterher entweder im ambulanten Kinderhospizdienst Dienst von Löwenherz in Bremen oder im stationären Kinder- und Jugendhospiz in Syke eingesetzt werden. Es sind noch einige Plätze frei. Interessierte wenden sich bitte telefonisch an das Bremer Büro unter 0421/8413155 oder per E-Mail unter ambulant@loewenherz.de.

Die ambulanten Kinderhospizbegleiterinnen und -begleiter fahren in Bremen und Umzu zu Familien, um sie zu Hause zu begleiten und zu unterstützen. Ihre Aufgaben sind vielfältig: Sie betreuen und begleiten die schwerstkranken Kinder, spielen mit den Geschwistern und haben ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte. Manche Eltern suchen aber auch einen einfühlsamen Gesprächspartner, der sie auf dem Weg der Krankheit und in der Trauerphase begleitet. Denn die Familien sind mit ihren unheilbar kranken Kindern oft allein. Sie können pro Jahr höchstens vier Wochen in ein Kinderhospiz kommen – die meiste Zeit sind sie zuhause auf sich selbst gestellt. Die Ehrenamtlichen sollen sie in dieser schwierigen Zeit unterstützen.

 

 

Spenden Mail