Für den guten Zweck bis in die Wüste

Wilfried Seehafer (von links), Koordinatorin Alena Scholz, Dina Ruthop und Vorstandsvorsitzender Michael Gillner. (Dina Ruthop)

Quelle: Weser Kurier, 24.03.2017

Von: Ronja Schütte

Tag des Sports

Weyhe. Schon jetzt werden laut Ankündigung mehr als 60 Sportarten und Vereine erwartet, die den Besuchern ihren Sport näher bringen möchten – am Sonntag, 18. Juni, findet der Tag des Sports in Weyhe statt. Mitmachen kann jeder: Von Kindern, über junge Erwachsene bis hin zu Senioren, aber auch Bereiche der Inklusion und der Integration bilden Schwerpunkte der Veranstaltung, heißt es.

Zum wiederholten Mal soll auch der „Run for Help“-Marathon stattfinden. Das Startgeld von fünf Euro wird laut Mitteilung an die Lebenshilfe Syke und an das Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz gespendet. Die Läufer oder Nordic-Walker können sich zwischen drei Distanzen entscheiden. Die Anmeldungen für die fünf und zehn Kilometer sowie für den Halbmarathon werden bereits jetzt unter www.tag-des-sports.com/run-for-help entgegengenommen, heißt es.

Einen besonderen Unterschied zu den vergangenen Jahren gibt es allerdings: Die Medaillen für den „Run for Help“ kommen aus der Sahara und dienen zusätzlich zur Unterstützung eines Flüchtlingscamps dort. Wilfried Seehafer, Schirmheer des Laufes und Organisator des „Watt-Moor-Ultra-Laufs“, flog nach eigenen Angaben Mitte Februar selbst in die westliche Sahara, um die rund 300 handgefertigten Medaillen abzuholen. 

Das Unterfangen selbst wurde vor einem Jahr ins Leben gerufen, heißt es in der Ankündigung. Die Menschen würden in der Sahara in Verhältnissen leben, die mit unseren gar nicht zu vergleichen seien, teilen die Initiatoren mit. Um vor Ort Unterstützung leisten zu können, wurde das Medaillen-Projekt ins Leben gerufen. 

Sowohl die beim „Run for Help“ als auch die beim „Watt-Moor-Ultra-Lauf“ gesammelte und gespendete Summe sowie das Geld für die Medaillen helfe den Menschen in den Flüchtlingscamps weiter. Sie leben dort seit 40 Jahren in Lagern, können aber schon bald darauf hoffen, an das Strom- und Abwassernetz angeschlossen zu werden, so Seehafer.