2.250 Euro für Hospiz Löwenherz

Robert Merkel (links), Carmen Sauer (von rechts) und Firmenchef Guido Wolff-Rohr von Rohr Feuerwerke übergaben den symbolischen Scheck über 2.250 Euro an Elke und Ingo Grupe vom Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz in Syke. Foto: A. Wiese

Quelle: Wedemark-Echo, 28.01.2017

Gemeinsame Spendenaktion von ROHR Feuerwerke und seinen Kunden

Brelingen (awi). „Unterstützt mit uns das Kinderhospiz Löwenherz“, so lautete die Devise beim Silvesterlagerverkauf im Dezember der Firma Rohr Feuerwerke Dies ließen sich die Kunden an den drei Verkaufstagen nicht zwei Mal sagen. Und so kam eine bedeutende Summe zugunsten von Löwenherz zusammen, die von Unternehmer Guido Wolff-Rohr auf den Betrag von 2.250 Euro aufgestockt wurde. „Es ist für uns eine Herzensangelegenheit, die Organisation zu unterstützen, die Kindern aus ganz Norddeutschland hilft. Auch unsere Kunden kommen ja aus der ganzen Region und wir sind überwältigt von der großartigen Spendenbereitschaft unserer Kunden und sagen ganz herzlich Dankeschön“, so Wolff-Rohr und seine Mitarbeiter Carmen Sauer und Robert Merkel.

Den symbolischen Scheck über 2.250 Euro überreichten die Firmenvertreter am Mittwoch an die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereinsrates des Kinder- und Jugendhospizes, Elke und Ingo Grupe von der Regionalgruppe Hannover. Das Hospiz Löwenherz in Syke zwischen Bremen und Hannover gibt es seit 2003. Es nimmt Kinder und Jugendliche mit Erkrankungen auf, die nach dem heutigen Stand der Medizin nicht heilbar und austherapiert sind. Vor Ort werden die schwerstkranken Patienten und deren Familien begleitet. Manche Jugendlichen kommen auch mit einem Elternteil, manchmal sind die Großeltern oder die Geschwister dabei, manchmal auch nur die Eltern. Die individuellen Wünsche der Patienten werden berücksichtigt. 60 Prozent der entstehenden Kosten werden durch Spenden finanziert.

Etwa 250 Familien sind jährlich im „Löwenherz“ zu Gast. Der Name geht übrigens auf die gleichnamige Geschichte von Astrid Lindgren über zwei Brüder zurück, von denen einer todkrank ist. Elke und Ingo Grupe lobten die Mitarbeiter der Firma Rohr und deren Kunden sehr für ihren Einsatz und betonten die Wichtigkeit der Spenden. Sie selbst sind seit vielen Jahren ehrenamtlich für das Hospiz im Einsatz, nachdem sie selbst zwei Kinder verloren haben. Zu der Zeit gab es solche Einrichtungen wie das Hospiz Löwenherz noch nicht. Als eine Bekannte dies dann 1998 ins Leben rief, brachte sich das Ehepaar sofort ein und ist mit viel Herzblut bei der Sache. „Von den Spenden werden die Aufenthalte der Patienten und ihrer Familien bis zu 28 Tage im Jahr bei uns finanziert, aber auch zum Beispiel Seminare für Großeltern todkranker Kinder. Denn diese hätten oft Angst, die schwerkranken Kinder zu betreuen und dabei etwas falsch zu machen. Diese Angst könne ihnen in Seminaren genommen werden.