Spendentradition wird fortgeführt

Die Schiedsrichter verzichten auch in diesem Jahr wieder auf ihre Spesen und spenden diese für das ambulante Kinderhospiz. F: Bernd Seyme

Quelle:  FuPa.net, 28.12.2017

Vetter-Cup: Veranstalter, Schiedsrichter und Spieler sammeln für das Ambulante Kinderhospiz - Spendenschwein am Eingang

In den letzten Jahrzehnten ist es zur Tradition geworden, dass während des Addi-Vetter-Cups auch eine Spendenaktion läuft. Dieses Mal sammeln die Veranstalter, Schiedsrichter und die Spieler für das ambulante Kinderhospiz in Osnabrück. Und auch die Zuschauer können sich beteiligen: Direkt am Eingang an der Kasse steht ein Spendenschwein.

Die Spendensumme wird sich am Ende aus einer Vielzahl von Faktoren zusammensetzen. Zum einen fließt das Geld aus der „Torejagd“ natürlich in die Aktion. Trifft also ein Spieler während der Minute mit Musik, wandern fünf Euro in den Topf. Außerdem spenden auch die Schiedsrichter wie jedes Jahr komplett ihre Spesen – eine starke Aktion angesichts des Drucks und der (bisher zum Glück fast ausgebliebenen) Meckereien, denen die Unparteiischen teilweise ausgesetzt sind.

Der gesamte Erlös fließt dem ambulanten Kinderhospiz zu Gute. Der Verein wurde im April 2009 als ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Träger, dem Osnabrücker Hospizverein und dem Förderer, das Kinderhospiz Löwenherz aus Syke, gegründet. Seitdem hat es sich der Kinderhospiz zur Sache gemacht, schwer erkrankte Kinder und Jugendliche mit ihren Familien in dieser schweren Zeit zu begleiten. Hierzu werden speziell geschulte Ehrenamtliche eingesetzt, die die Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien begleiten, unterstützen und einfach nur da sind, falls sie gebraucht sind.