Reiterinnen kommen ohne Pferde

Die Reiterinnen bedauern den Abbruch des Spendenritts zum Kinderhospiz Löwenherz. Aber der rutschige Boden und Eisbildung unter den Hufen gefährdete die Pferde.

Pressemitteilung - Syke, 12.12.2017

Schneesturm vereitelt Vier-Tage Spendenritt auf der letzten Etappe

Syke/ Stavern – Starker Schneefall und eisiger Wind haben Frieda Mertens und ihre Freundin Pieke Vugs bei ihrem viertägigen Spendenritt nach Syke zum Aufgeben gezwungen. Ohne ihre Pferde Cash und Isis übergaben die beiden Frauen (am Montagnachmittag) ihren symbolischen Spendenscheck an Gaby Letzing, Leiterin des Kinderhospiz Löwenherz. „Es ist ein ganz toller Einsatz, dass sie trotz des ungemütlichen Wetters die Strapazen auf sich genommen haben“, sagte Letzing.

Die Reiterinnen waren am Freitagmorgen von der „Triple Star Guest Ranch“ im  emsländischen Stavern aufgebrochen. In vier Tagen wollten sie ins 156 Kilometer entfernte Syke reiten. „Es war anfangs wunderschön - die ruhigen schneebedeckten Felder und Wälder, diese Ruhe“, schwärmt Reiterin Frieda Mertens. Allerdings nahmen im Laufe des Sonntags Schneefall und Wind zu. Die Reiterinnen konnten sich zwar in ihren langen, warmen Mänteln schützen. Doch unter den Hufeisen der Tiere bildete sich eine dicke und rutschige Eisschicht. „Uns war die Sicherheit und die Gesundheit der Pferde wichtig. Deshalb mussten wir schweren Herzens die letzte Etappe bei Twistringen abbrechen“, begründet die Reiterin ihre Entscheidung.

Während die Tiere den Heimweg im Anhänger antraten, besuchten die beiden Freundinnen Löwenherz. Denn die weihnachtliche Spendenaktion ist für die Emsländerinnen mittlerweile eine feste Tradition. Seit zehn Jahren unterstützen sie gemeinsam mit Einwohnern, Nachbarn und Freunden das Kinder- und Jugendhospiz in Syke. Für den guten Zweck verkauften sie auf dem Weihnachtsmarkt in Stavern Kuchen, Kaffee und Waffeln und boten Ponyreiten und Kinderschminken an.

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