Dicke Überraschung beim Löwenherz-Geburtstag

Riesenergebnis: Einen dicken Scheck über insgesamt 42. 770,- € überreichten Helmut Kohake und seine Mitstreiter der "Treckerfreunde Lohne" der Stiftung Kinderhospiz Löwenherz. Die Oldtimer-Fans waren auf ihrer "Tour de Freundschaft" auf ihren Traktoren 800 Kilometer von Lohne bis nach Koszalin in Polen gefahren und hatten dabei Spenden gesammelt.

Pressemitteilung - Syke, 17.09.2017

Besucher informierten sich Sonnabend beim Tag der offenen Tür

Syke – Fast unbeeindruckt vom kühlen Wetter besuchten zahlreiche Freunde, Unterstützer und interessierte Gäste am Sonnabend den Tag der offenen Tür im Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz. Unter ihnen waren auch viele Familien mit erkrankten Kindern. Die Besucher schauten sich in Ruhe alle Pflege- und Therapiezimmer sowie das Bewegungsbad, den Snoozel-, Musik- und Kreativraum an. Mitarbeiter erläuterten die Angebote und die Arbeit mit den unheilbar erkrankten Kindern und Jugendlichen und beantworten viele Fragen. Dabei ergaben sich viele intensive Gespräche.

Für eine dicke Überraschung sorgten die "Treckerfreunde Lohne". Helmut Kohake und seine Mitstreiter waren auf ihren Treckern der Marken Hanomag, Eicher und Porsche 800 Kilometer von Lohne bis nach Koszalin in Polen gefahren und hatten dabei Spenden gesammelt. Sonnabend präsentierten sie das unglaubliche Ergebnis: Insgesamt 42. 770,- € hatten sie gesammelt, die sie der Stiftung des Kinderhospiz Löwenherz übergaben.

Ein besonderes Ereignis war auch die Ankunft der rund 80 Motorradfahrer der Gruppe „Heldenkinder“ aus Oldenburg, die nach ihrer Spendenfahrt einen langen Korso auf der Zufahrtsstraße zum Kinder- und Jugendhospiz bildeten. Kleine und großen Gäste konnten bei Klaus Illi  und seinen Trikefreunden „Spirit of nature“ auch in diesem Jahr wieder eine Runde auf den dreirädrigen Bikes mitfahren. Löwenherz war auch in diesem Jahr wieder Start- und Zielpunkt einer besonderen Radrundfahrt: Mitglieder und Freunde des RSC Rot-Gold Bremen fuhren auf einer 60 Kilometer langen Rundstrecke für den guten Zweck – das Startgeld spendeten sie.

Gärtnermeisterin Alke Meyer erläuterte bei zwei Führungen durch den Löwenherz-Garten die Bepflanzung und gab den Interessierten nützliche Pflanztipps für Blumen und Sträucher. Für großes Erstaunen sorgte Uhu „Onkel Heinz“. Falkner Hiljo Ulbrich hatte den großen Raubvogel  mitgebracht, der die Besucher mit seinen großen Augen aufmerksam musterte. „Onkel Heinz“ wird normalerweise für Therapiezwecke eingesetzt. Uhus sieht man sonst in der Regel nur in Tierparks oder Zoos.

Auch das Rahmenprogramm kam bei Jung und Alt gut an. So flitzten bunt geschminkte Kinder mit Blumen, Herzen oder Fantasie-Figuren auf den Gesichtern über das Löwenherz-Gelände. An zahlreichen Ständen konnten die Besucher selbstgebastelte Waren oder Flohmarktartikel kaufen. Für Gänsehaut sorgte das Duo „Gooseflesh“ mit stimmungsvollen Coversongs und eigenen Stücken. Die Besucher klatschen auch lautstark dem „Jump Corps Wölper Löwen“ zu, die Blasmusik mit einer ungewöhnlichen Tanzvorführung kombinierten.

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