Kinderhospizbegleiter erhielten Zertifikate

Die 16 neuen Kinderhospizbegleiter/innen und Kirsten Höfer, Leitung ambulante Kinderhospizarbeit Löwenherz (Foto: Löwenherz)

Pressemitteilung - Syke, 21.09.2017

Unterstützung für Familien mit unheilbar erkrankten Kindern

Bremen/ Syke – Gelöste Stimmung herrschte bei der Verleihung der Zertifikate an 16 neue Kinderhospizbegleiter. Im Rahmen einer Feierstunde übergaben Kirsten Höfer, Leitung ambulante Kinderhospizarbeit Löwenherz und Koordinatorin Maren Diederichs die Urkunden an die 15 Frauen und einen Mann. Es war die 10.Gruppe von Ehrenamtlichen, die  Löwenherz in ambulanter Kinderhospizarbeit geschult hat. Teilgenommen haben Mitglieder von kooperierenden Hospizdiensten und – vereinen. In Niedersachsen arbeitet Löwenherz mit 23 Kooperationspartnern zusammen.

In dem als Bildungsurlaub anerkannten Vorbereitungskursus wurden die Teilnehmer intensiv auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet. In zwei Wochen und an einem Wochenende lernten sie wie Familien in Krisensituationen reagieren oder welche Auswirkungen unterschiedliche Krankheitsbilder haben können. Auch die Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer wurden vermittelt.

Auf die individuellen Bedürfnisse der Familien ausgerichtet, bieten die ambulanten Kinderhospizbegleiter/Innen ihre Hilfe und Unterstützung an. Sie begleiten die schwerstkranken Kinder bei Arztbesuchen oder lesen ihnen vor. Liebevoll kümmern sich die Ehrenamtlichen auch um die gesunden Geschwister, unternehmen mit ihnen Ausflüge oder spielen. Einige Eltern wünschen sich einen Gesprächspartner, dem sie sich bei Sorgen und Nöten oder während des Sterbeprozesses sowie in der Trauerphase anvertrauen können. Die ambulante Kinderhospizarbeit entlastet die Familien, die sonst alleine die Herausforderungen des Alltags meistern müssen.

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