Meller Cent-Spende geht an „Bulsten für Löwenherz“ und SPES VIVA

Quelle: Meller Kreisblatt, 25.03.2019

Stadtververwaltung Melle übergibt Spende

Melle. Die sogenannte „Centspende" der Stadtverwaltung Melle ging in diesem Jahr an die Initiative „Bulsten für Löwenherz“ und an die Palliativ- und Hospizinitative Spes Viva.

Als Vorsitzende des Personalrates übergab Britta Itzek jetzt einen Betrag in Höhe von jeweils 812,12 Euro an die Vorsitzenden der beiden Institutionen, Renate Brinker und Reinhold Kassing, die herzlich für diese Spende dankten.

Bei der Initiative „Bulsten für Löwenherz“ handelt es sich um einen Zusammenschluss von Menschen aus der kleinen Bauerschaft und der angrenzenden Umgebung, die sich seit dem Jahre 2004 mit Benefizveranstaltungen und weiteren Aktionen Gelder für das Kinderhospiz Löwenherz in Syke einwerben, mit einem beeindrucken Ergebnis, wie fast 260000 Euro deutlich werden lassen.

Spes Viva wurde im Jahre 1994 von Winfried Hardinghaus als Palliativ- und Hospizmodell ins Leben gerufen. Spes Viva will den Tod weder beschleunigen noch hinauszögern. Das Hauptanliegen besteht vielmehr darin, die Beeinträchtigungen des Sterbenden – zu Hause oder stationär – professionell und mit ehrenamtlicher Unterstützung zu lindern. Wichtig ist es Spes Viva auch, trauernden Menschen aller Altersstufen Raum zu geben.

„Wir freuen uns, die beiden Initiativen mit unserer Cent-Spende zu unterstützen. Denn die beiden Beträge sind gut angelegtes Geld“, sagte Britta Itzek. Sie wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass mit der Cent-Spende bislang unter anderem für „Frühen Hilfen Melle“, die Hospizinitiative Melle und die Organisation „DKMS – Wir besiegen Blutkrebst“ finanzeill gefördert wurden.

Seit 2004 spenden Mitarbeiter der Stadtverwaltung von ihrem Gehalt die Centbeträge hinter dem Komma für einen sozialen Zweck. Zurzeit sind es 136 Beschäftigte, die sich an dieser Aktion beteiligen – mit Erfolg, wie der Erlös aus den Jahren 2017 und 2018 in Höhe von insgesamt 1624,24 Euro deutlich werden ließ. „Wir sind stolz auf unsere Kolleginnen und Kollegen. Denn dieser kleine Verzicht tut dem Einzelnen nicht weh, kann aber vereint mit Vielen nützliche Hilfe leisten“, meint Britta Itzek. Eine Auffassung, der sich auch Renate Brinker und Reinhold Kassing anschlossen.